Top 3 Broker für Stock Picking

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Top 3 Broker für Stock Picking

Einzelne Medien sehen Kleinanleger in der Mehrzahl als Anleger, die vor allem Stock Picking betreiben. So ganz stimmt das natürlich nicht, durchaus viele Kleinanleger interessieren sich auch für Daytrading oder versuchen, möglichst breit gestreute Portfolios aufzubauen. Aber dass Stock Picking zumindest für eine ganze Anzahl von uns Kleinanlegern eine sehr wichtige Anlagestrategie darstellt, kann man schon durchaus so stehen lassen. Wenn es nun um die Auswahl des richtigen Brokers geht, gelten für “Stock Pickers” dabei durchwegs andere Kriterien als wichtig, als für die heavy trader unter uns. Wir haben uns deshalb einmal die Mühe gemacht, herauszufinden, welche Broker sich besonders für Stock Picker eignen. Das Ergebnis, unsere Top 3, finden Sie nachstehend.

Unsere Auswahlkriterien

Stock Picking ist mehr eine Kunst des wohlüberlegten Handelns, als eine Sache schneller und intensiver Entscheidungen. Zudem wird beim Stock Picking, auch wenn man nur für kurze Zeit hält, meist deutlich weniger Volumen bewegt. Möglichst niedrige Gebühren bei hohen Massen an Trades spielen also eine untergeordnete Rolle im Vergleich zur Vielfalt der Funktionen und der Auswahl der möglichen Stocks. Zudem sollte der gewählte Broker möglich machen, so viel Information wie möglich so übersichtlich wie möglich darzustellen. Danach haben wir gesucht.

Broker Nummer 1: Heavy Trader

Ja – der Broker, der sich dem Namen nach den “heavy tradern” verschrieben hat, taugt auch exzellent für alle, die Stockpicking betreiben möchten. Das ist vor allem der Breite des Angebots geschuldet: Auf Heavy Trader lassen sich alle Aktien an mehr als 100 Börsen weltweit handeln, daneben noch so ziemlich alle anderen Produkte, falls man neben dem Stockpicking einmal etwas ausprobieren möchte.

Was noch als angenehmer Nebeneffekt dazukommt ist, dass Heavytrader kein klassischer Broker wie andere Diskontbroker ist, sondern direkt an ein internatiionales Netzwerk von Brokern (das Amifox-Netzwerk) angeschlossen ist.

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Sehr gut fanden wir auch, dass Heavy Trader als Plattform die bewährte MetaTrader4 Plattform anbietet. Sie bietet auch hoch professionelle Funktionen und ist in ihrem Umfang selbst für die meisten Profis ausreichend.

Es gibt eine Vielfalt an Informationen und Einstellmöglichkeiten, und alles ist sehr übersichtlich und bedienfreundlich gestaltet.

Was man auch erwähnen sollte, ist das breite Schulungsangebot von Heavy Trader, das wirklich eine Klasse für sich ist. Selbst Live-Seminare in Hamburg werden angeboten, bei denen man von Profis sehr viel und direkt im Live-Handel lernen kann.

Der Nebeneffekt, dass sich Heavy Trader vor allem an Vieltrader wendet und für diese Spezies möglichst attraktive Gebühren bieten möchte, macht sich dann auch für die Stock Picker angenehm bemerkbar. Alle Gebühren sind schlicht, übersichtlich und sehr günstig – außer den Ordergebühren kommt auf den Trader keine weitere Rechnung zu. Das ist allemal besser als vergleichsweise teure Flatrates, vielfältige Rabattstaffeln oder Freebuys, die man bei geringem Volumen meist ohnehin nicht richtig nutzen kann. Heavy Trader ist einfach und günstig. Sehr lobenswert, fanden wir.

–> hier gehts zum Heavy Trader Erfahrungsbericht

Broker Nummer 2: Lynx Broker

Lynx hat uns, wenn es um Stock Picking geht, auch durchaus überzeugt.

Lynx ist ein bekannter, bereits mehrfach ausgezeichneter Broker mit Sitz in den Niederlanden. Wie auch bei Heavy Trader sind auch hier Kundengelder sehr hoch geschützt, was den Sicherheitsbedürftigen auf jeden Fall ein sehr beruhigendes Gefühl geben mag.

Als Plattform wird die Trader Workstation 4.0 verwendet, eine Plattform, die vor allem unter den ernsthaften Tradern ihre ausgesprochenen Fans hat und viel Information bietet. Für Einsteiger ist der gewaltige Funktionsumfang manchmal etwas verwirrend, man arbeitet sich aber in der Regel schnell in die wichtigsten Funktionen ein. Für Profis ist sie vielfach das Maß aller Dinge, mehr als 80 Indikatoren stehen zur Verfügung, daneben kann noch eine Vielzahl von Modulen zusätzlich heruntergeladen werden, um den ohnehin schon großen Funktionsumfang noch zusätzlich zu erweitern. Auch die Handelsplattform hat bereits mehrere Auszeichnungen eingeheimst – vor allem wegen ihrer Stabilität und technischen Überlegenheit.

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Für Stock Picker wahrscheinlich besonders interessant. Die Smart-Routing Funktion, mit Hilfe derer eine Aktie automatisch dort geordert werden kann, wo der Preis gerade am günstigsten ist. Auch Stop-Orders werden immer dann sofort ausgeführt, wenn der eingestellte Stop-Preis bereits an einem einzelnen Handelsplatz erreicht wurde. Manche wird vielleicht auch der Book Trader interessieren, eine Funktion mit Hilfe derer man direkt aus dem Auftragsbuch handeln kann. Gehandelt werden kann an 100 Börsenplätzen in 20 Ländern weltweit. Das ist etwas weniger umfassend als bei Heavy Trader, aber immer noch eine ganze Menge.

Was manchen auch gefällt, ist, dass Lynx im Vergleich zu deutschen Brokern die Abgeltungssteuer nicht automatisch an das Finanzamt abführt. Sie bleibt erst einmal erhalten und muss dann erst über die Einkommenssteuererklärung selbst geltend gemacht werden. Als kleiner Wermutstropfen verlangt Lynx bei Eröffnung eines Live-Kontos eine Mindesteinlage von 4.000 EUR – das halten wir bei ernsthaften Tradern aber durchaus für angemessen.

Broker Nummer 3: Cap Trader

Cap Trader ist wohl einer der seriösesten Broker, den man durchaus als Messlatte für andere Broker heranziehen kann – zumindest in vielen Bereichen. Bei Cap Trader möchte man vor allem ernsthaften Tradern alles bieten, was sie brauchen – und das, finden wir, ist den Leuten auch wirklich gelungen.

Das Angebot ist breit aufgestellt, über Cap Trader kann an mehr als 80 Börsenplätzen weltweit gehandelt werden. Als Plattform steht auch hier in der Standardversion die Trader Workstation zur Verfügung, optional kann man auch Chart Trader verwenden. Diese Funktion ermöglicht vor allem einen sehr umfassenden Überblick über die Entwicklung einer Aktie auf den Märkten, was für Stock Picker sicherlich interessant ist. Über die alternativ angebotene Plattform WebTrader kann man dagegen auch aktuelle Marktentwicklungen und Börsennachrichten beobachten und bekommt ebenfalls eine Fülle von Informationen angezeigt. Daneben stehen noch einige mobile Tools zur Verfügung. Einen Mangel an Information wird man bei Cap Trader also nie erleiden.

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Auch hier ist der kleine Wermutstropfen die Mindesteinlage beim Eröffnen eines Live-Kontos, bei Cap Trader in der Höhe von 5.000 Euro. Die Gebühren sind nicht ganz so niedrig wie bei unseren ersten beiden Kandidaten, außerdem ist die Gebührenstruktur manchmal etwas gewöhnungsbedürftig und bedarf gelegentlich eines zweiten Blicks. Diese Nachteile wiegen allerdings gering im Vergleich zu Angebot und Leistung, wie wir finden.

Natürlich können – abhängig von ihren Trading-Zielen – auch andere Broker für Sie interessant sein. Schauen Sie einfach einmal in unsere Diskont-Broker-Übersicht, oder benutzen Sie unseren Broker-Rechner, um den günstigsten und empfehlenswertesten Broker für Ihr Trading-Verhalten zu finden.

–> hier gehts zum Captrader Erfahrungsbericht

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One Comment

  1. So richtig überzeugend finde ich die Rangliste hier ja nicht:
    Geringe Kosten zu erwähnen ohne Zahlen zu nennen ist in der Werbewelt ja meist ein Zeichen dafür, dass die Kosten eben doch nicht so niedrig sind wie behauptet. Ob es hier auch so ist? Das erfährt man zumindest bei Heavy-Trader hier nicht mal nach einem Klick auf den Erfahrungsbericht.
    Die Mindesteinlage bei CAP Trader ist 5000 EUR? Beim Klick auf den Erfahrungsbericht sind es dort dann plötzlich 4000 EUR?

    Schade. Das motiviert mich nicht gerade die Angebote noch näher anzuschauen…

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