Handeln wie die Profis – Der CFD-Handel im Praxis-Test

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Handeln wie die Profis – Der CFD-Handel im Praxis-Test

Der direkte Handel an den Kapitalmärkten ist schon lange nicht mehr nur für professionelle Börsenmakler zugänglich. Privatanleger können zwar seit geraumer Zeit an den jeweiligen Anlageklassen über unterschiedliche Produkte partizipieren, jedoch sind letztere zumeist auf einen längerfristigen Anlagehorizont ausgerichtet oder aber sie sind im Short Term Bereich hinsichtlich Funktionalität und Preisgestaltung nur schwer nachzuvollziehen. Zudem ist der Handel i.d.R. nur umständlich und zeitintensiv über Pin- und TAN-Nummern umsetzbar.
Trader, die naturgemäß mit hoher Handelsfrequenz in kurzfristigen Zeithorizonten agieren und ebenso schnell reagieren müssen, benötigen deswegen stabile technologische Rahmenbedingungen, die neben einer breiten Palette an Underlyings und Orderarten sowie einer umgehenden und akkuraten Orderausführung auch zeitnahe Research- und Analyse-Optionen gewährleisten. Nicht nur auf der Rennstrecke, sondern auch im Börsenhandel entscheidet also die zur Verfügung stehende Technik über die langfristige Performance. Dieser Beitrag soll die wesentlichen Features der führenden Trading-Plattform im Online Brokerage veranschaulichen.

Finder & Watchlisten

Die Basis einer jeden Handelsplattform sind die handelbaren Finanzwerte. Sämtliche Underlyings sind im Finder nach Anlageklassen strukturiert und lassen sich dort zügig über die Suchleiste lokalisieren. Im Einzelnen offeriert IG über 10.000 Basiswerte – von Aktien, Indizes und Forex über Zinsmärkte, Rohstoffe, ETFs und ETCs bis hin zu Optionen.

Handelsplattform IG

Abb.1: Finder & Watchlist
Quelle: IG Handelsplattform

Basiswerte lassen sich individuellen Watchlisten hinzufügen, die Tradern die preisaktuelle Beobachtung der gewünschten Märkte erlauben, um jederzeit zeitnah reagieren zu können. Dabei macht es Sinn, Watchlisten zu kreieren, die sich an den jeweiligen Asset Classes orientieren – oder einfach die meistgehandelten respektive favorisierten Markttitel enthalten.

Charttechnik, Research & News

Per Dropdown-Menu geöffnete Charts gewähren Einblick in die aktuelle und historische Kursgestaltung des betreffenden Underlyings. Zudem wird ein breites Spektrum technischer Analyse-Optionen angeboten. Neben der Nutzung rund 100 klassischer Indikatoren sind hier auch die Programmierung individueller Indikatoren, der automatisierte Handel sowie das Backtesting möglich. Wer sich über die Charttechnik hinaus mit der Fundamental-Analyse beschäftigen möchte, erhält Reuters-News, die über die aktuellsten Entwicklungen an den Kapitalmärkten unterrichten.

IG Chart und Trading

Abb.2: ProRealTime-Chart & Reuters-News
Quelle: IG Handelsplattform

Order-Ticket & Order-Typen

Nach eingehender Analyse und Bildung einer Marktmeinung gilt es nun eine konkrete Position zu eröffnen. Wer nicht direkt über den Chart handeln will, nutzt das klassische Orderticket. Letzteres lässt sich bequem über das Dropdown-Menu des gewünschten Marktes öffnen und enthält in einer Maske sämtliche Ordertypen, die ein effizientes Risiko-Management sicherstellen. Trader entscheiden hier über die Spekulationsrichtung (long oder short), die Stückzahl, das Kursziel bzw. die Gewinnchance per „Take Profit“ sowie über das Risiko via Stop-Order.

IG Order

Abb.3: Order-Ticket BASF SE
Quelle: IG Handelsplattform

Risikomanagement

Zur Verlustbegrenzung stehen – neben der gewöhnlichen Stop-Order – auch Trailing-Stops und garantierte Stops zur Auswahl. Der Trailing-Stop ermöglicht die sukzessive Risikoreduzierung und gleichzeitig eine dynamische Gewinnabsicherung, da er automatisch nachgezogen wird, wenn die gehandelte Position in den Gewinn läuft. Ein garantierter Stop schützt vor Marktszenarien wie Slippage, Fast Market oder Overnight Gaps. Eine Force-Open-Order ermöglicht wiederum, sich im identischen Basiswert gleichzeitig long und short zu positionieren. Auf diese Weise lassen sich Positionen bequem aus ein und derselben Plattform heraus absichern (hedgen).

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Positionsmanagement

Wurden einer oder mehrere Trades lanciert, kann deren Verlauf  im Fenster ‚Offene Positionen‘ beobachtet werden. Sämtliche bei der Positionseröffnung getätigten Eingaben werden hier übersichtlich aufgeführt. Dabei ist der Trader jederzeit in der Lage, die offene Position zu bearbeiten – sprich: Er kann Stop und Take Profit verändern oder komplett rausnehmen, die Position partiell oder gänzlich schließen.

Die Qual der Wahl

Bei der Wahl des Brokers sollte sich der Fokus, neben allen Features, die eine Handelsplattform zu bieten hat, vor allem auf die Transparenz des Geschäftsmodells richten. Wichtigstes Qualitätsmerkmal ist dabei der korrekte Handel, vor allem in Bezug auf die Preisstellung. Des Weiteren lässt sich die Qualität eines Brokers besonders an folgenden Faktoren festmachen: Stabilität der Handelsplattform und Geschwindigkeit der Orderausführung. Das sind nach wie vor die Knock-Out Kriterien für den aktiven Anleger. Zudem sollten nicht zuletzt die Größe, Erfahrung und Regulierung (Bafin / FCA) eines Brokers sowie Sitz und Art der Kontoführung (Einlagensicherung & Segregated Accounts) eine wesentliche Rolle bei der Entscheidungsfindung spielen.

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Autor
: Gregor Kuhn, Senior Manager IG

Profil:
Gregor Kuhn leitet bei ‚IG Deutschland‘ die Ressorts Public Relations & Marktanalysen. Die IG Group gehört zu den global führenden OTC-Handelshäusern und betreut in weltweit über 15 Niederlassungen rund 140.000 institutionelle wie private Investoren.

Website
:
www.ig.com

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