Die wichtigsten Finanztipps für Menschen unter 30 Jahren

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Die wichtigsten Finanztipps für Menschen unter 30 Jahren

Menschen, die unter 30 Jahre alt sind, befinden sich in einer besonderen Lebenssituation. Sie legen die Grundsteine für ihre zukünftige berufliche Laufbahn, manche heiraten bereits und gründen eine Familie. Geld spielt dabei eine erhebliche Rolle, denn in jungen Jahren bildet sich oftmals das Fundament, das über den weiteren Umgang mit Geld entscheidet. Vor allem Menschen aus dieser Altersgruppe können von den nachfolgenden Finanztipps profitieren.

Rücklagen bilden

In den Zeiten der wirtschaftlichen Unsicherheit sind finanzielle Rücklagen so wichtig wie nie – vor allem für junge und aufstrebende Menschen, die ihre Zukunft noch vor sich haben. Ein Notfallbudget ist immer vonnöten, da das Leben viele unangenehme Überraschungen bereithält. Es ist ratsam, sich ein gewisses finanzielles Polster zu erwirtschaften, das die Größe von rund drei bis zehn Monatslöhnen hat, um spätere finanzielle Engpässe abzufedern. Es ist dabei nicht notwendig, sofort große Beträge zur Seite zu schaffen. Bereits zwanzig oder dreißig Euro reichen im Monat aus, um sich binnen von einem Jahr ein stattliches finanzielles Polster von einigen hundert Euro zu schaffen.

Gehaltsverhandlungen vornehmen

Auch das leidige Thema der Gehaltsverhandlungen ist in den Zwanzigern bereits aktuell. Spätestens nach den ersten Jahren in einem festen Arbeitsverhältnis sollten Angestellte über eine Gehaltsverhandlung nachdenken. Der Chef kommt nicht von alleine auf die Mitarbeiter zu – auch dann nicht, wenn sie hart arbeiten, Überstunden anhäufen und insgesamt hervorragende Leistungen erbringen. Angestellte sollten deshalb das  Motto beherzigen: „Du bekommst nicht das, was du verdienst, sondern das, was du verhandelst.“ Ähnlich wie in anderen Lebenssituationen gibt es eine Menge Dos & Dont´s in den Gehaltsverhandlungen. Entgegen der häufigen Meinungen, der Arbeitnehmer sollte das Thema nicht zuerst ansprechen, ist es ratsam, den ersten Schritt auf den Chef zuzugehen. Arbeitnehmer, die den ersten Schritt machen, haben einen positiven psychologischen Effekt auf ihrer Seite und erzielen häufig genau das Ergebnis, das sie sich wünschen. Dabei gilt es, möglichst nicht auf das erste Angebot des Chefs einzugehen – schließlich haben gute Mitarbeiter ihren Preis und der Chef signalisiert ja bereits mit seinem Angebot, dass er grundsätzlich verhandlungsbereit ist. Arbeitnehmer, die präzise Zahlen nennen, sind im Vorteil. Sie wirken überzeugter, kompetenter und schätzen ihre Leistungen auf den Betrag genau ein. Auch der sogenannte „Benjamin Franklin“ Effekt lässt sich in einer Gehaltsverhandlung anbringen. Angestellte, die den Chef vorher um einen Gefallen bitten, haben bessere Chancen, anschließend eine erfolgreiche Gehaltsverhandlung zu führen. Das Handelsblatt hat darüber auch einen interessanten Artikel geschrieben..

Prozente für den Ruhestand

Die Altersvorsorge ist auch für junge Menschen bereits ein Thema. Je früher Anleger also beginnen, Geld zu sparen, umso höher fällt am Ende die Rendite aus. Wer bereits einige Jahre arbeitet, sollte schrittweise immer mehr Prozente vom Einkommen abzwacken und für die Altersvorsorge aufbringen. Idealerweise liegt der Prozentsatz nach einigen Jahren bei rund zehn Prozent. Welche Formen der Anlage junge Menschen wählen, hängt vom individuellen Geschmack ab. Eine sehr lukrative Variante, um zu hohen Renditen zu gelangen und die eigene Altersvorsorge zu sichern, ist ein Investment in Aktien und Wertpapiere. Interessierte junge Menschen erhalten auf Aktiendepot.net weitere nützliche Informationen.

Spar- und Einkommensziele schaffen

Was wäre das Leben ohne ein konkretes Ziel? Je älter man wird, umso mehr Ausgaben kommen auf den Menschen zu. Und mit steigendem Alter steigen auch die Wünsche nach „großen Anschaffungen“. Sparziele helfen dabei, die eigenen Träume nicht aus den Augen zu verlieren. Damit solch ein Ziel konsequent verfolgt wird, kann es sich lohnen, den festgesetzten Betrag beispielsweise mit einem extra eingerichteten Dauerauftrag konsequent zur Seite zu legen, bevor er anderweitig zur Verfügung steht. Bei dem Einkommen verhält es sich ähnlich. Mit einem Sparplan lässt sich das Einkommen optimieren. Die eigenen Ziele lassen sich in solch einem Plan übersichtlich darlegen und festhalten.

Versicherungen abschließen

Versicherungen spielen im Alter eine große Rolle. Umso wichtiger ist es, die wichtigen Versicherungen bereits in jungen Jahren abzuschließen. Es ist immer sinnvoll, die Angebote der einzelnen Anbieter miteinander zu vergleichen, um das für sich passende Angebot zu erhalten. Ein jährlicher Check kann hilfreich sein, um die Aktualität der abgeschlossenen Versicherungen auf den Prüfstand zu stellen und eventuell einen Vertragswechsel vorzunehmen. Ebenso ist es auch wichtig zu wissen, welche Versicherungen man nun wirklich braucht und welche nicht.

Kredite zurückzahlen

Selbst unter 30-jährige haben bereits einen oder mehrere Kredite aufgenommen, viele von ihnen zugunsten der Berufsausbildung oder des Studiums. Es ist für die eigene Zukunft sinnvoll, einen großen Teil der Kredite bis Anfang Dreißig abzuzahlen. Zum einen hat dies auf die eigene Psyche einen positiven Effekt – das Gefühl der finanziellen Unabhängigkeit kann ein Grund zur Freude sein. Anderseits werden mit zunehmendem Alter andere Kredite, beispielsweise für eine Finanzierung von Immobilien, aktuell, die auch bezahlt werden wollen. In diesem Artikel, gehen wir noch näher auf das Thema ein.

Experimentieren und investieren

Spätestens ab dem Eintritt in eine feste Arbeitsstelle beginnt für viele Menschen ein manchmal monotoner Alltag. Viele Menschen richten ihren Fokus dann ausschließlich auf die Arbeit und die damit verbundenen Aus- und Einsparungen. Was machen erfolgreiche Menschen in diesem Zusammenhang sehr oft? Ihre Wissbegierigkeit und Neugierde zwingt sie dazu, sich nach anderen Einnahmequellen umzusehen. Sie machen sich selbstständig oder probieren sich in neuen Bereichen aus. Damit einhergeht eine ständige Fort- und Weiterbildung. Selbst Menschen unter 30 Jahren sollten diese Prinzipien verinnerlichen und lebenslanges Lernen anstreben, um dauerhaft glücklich, erfolgreich und gefordert zu sein. In den meisten Fällen zahlt sich das Engagement mit einem lukrativen Nebeneinkommen oder gesteigerter Lebensqualität aus.  

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One Comment

  1. Hallo!

    der Beitrag hat zwar so manchen guten Punkt. Trotzdem: Eine sehr allgemeine Betrachtung, bei der leider bei Weitem nicht alle Aspekte berücksichtigt worden sind.
    Ich finde auch, dass folgende Aussage gefährlich sein kann: “stattliches finanzielles Polster von einigen hundert Euro zu schaffen”.
    Da ist natürlich entscheidend, was es für potenzielle Ausgaben gibt. Wenn das eigene Auto Ärger macht und ein anderes angeschafft werden soll, fängt man mit einigen hundert Euro überhaupt nichts an. Das reicht maximal als Notlösung aus, um irgendwie weiterhin mobil zu sein. Bei sehr geringen Vermögen ist erst mal von einer Investition abzusehen. Ist dann ein kleines Polster da (nicht nur einige hundert Euro) macht es aber Sinn, recht zügig mit der Geldanlage anzufangen.

    Viele Grüße vom Depotstudent 🙂

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