Günstigster Online Broker

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Günstigster Online Broker

In diesem Beitrag wollen wir Ihnen einen Online-Broker vorstellen, der – kurz gesagt und auf den Punkt gebracht – die besten und günstigsten Konditionen für Kleinanleger bietet.

Hier kurz die Highlights dieses Brokers:

OnVista Bank - Die neue Tradingfreiheit

  • keine Depotgebühren
  • Trades ab 3,99 €
  • Bei Eröffnung 2 Trades geschenkt!
  • Gratis Aktienkäufe mittels Free Buy-Angebot
  • Keine Gebühren beim Empfang von aus- und inländischen Dividenden (im Gegensatz zu Flatex)

Wir haben selbst schon ein OnVista Depot eröffnet und werden den Erfahrungsbericht nachreichen. Unter folgendem Link, können Sie die OnVista Bank selbst testen:

Hier OnVista Depot eröffnen und testen

Warum ist dieser Broker der günstigste für Kleinanleger?

Generell gilt an der Börse, dass man nur in das investieren soll, was man kennt und auch versteht.

Dies gilt für Kleinanleger umso mehr. Aus diesem Grund investieren die meisten deutschen Kleinanleger in Unternehmen, die sie kennen und schätzen – und das ist auch gut so. Die wenigsten Kleinanleger kennen sich mit südamerikanischen Aktien aus und sollten daher dort auch nicht investieren.

Wie Sie in den folgenden Absätzen noch lesen werden, ist das OnVista Angebot, gerade mit dem Free-Buy System, die günstigste Variante um heimische Aktien zu kaufen. Wer also vorwiegend in Deutschland und Österreich investieren will, ist mit diesem Broker bestens beraten.

Angebot der OnVista

Das Angebot der OnVista Bank besteht aus folgenden Punkten:

  • Keine Depot-Kontogebühren: Sonst könnten wir dieses Unternehmen auch keinesfalls empfehlen
  • Keine Gebühren für Löschung oder Änderung von Limits: Naja, das ist auch mehr oder weniger Grundvoraussetzung
  • 24 Emittenten im außerbörslichen Direkthandel: Ist prinzipiell nicht schlecht, wir haben außer zwei Fondskäufe allerdings nicht viel Erfahrung im außerbörslichen Handel, daher können wir das nicht wirklich beurteilen.
  • Kostenfreie Handelssoftware: Für die Trader unter Ihnen vermutlich ganz nett, wir sind allerdings keine Trader 😉
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Das war’s? Natürlich nicht – da ist noch nicht wirklich ein „Hammer“ dabei gewesen, der kommt erst:

  • 3,99 € pro Order plus 0,23 % des Ordervolumens. Bei einem Trade von 1.500 Euro macht dies 7,44 Euro (0,6 % des Ordervolumens) aus – prinzipiell einmal nicht schlecht. Fremdspesen und Börsengebühren kommen da noch hinzu – das ist aber bei jedem Broker so.
  • Völlig kostenlose Orders mit dem „Free-Buy-Prinzip“

Was ist das FreeBuy-Prinzip?

Nun, die 7,44 Euro + Börsengebühren sind ja nicht so schlecht, bei Flatex (ein ebenfalls sehr günstiger Online-Broker) wäre das aber laut unseren Berechnungen trotzdem günstiger. Dort würde eine Order (unabhängig vom Ordervolumen) 5 Euro + Fremdspesen + Börsengebühren kosten. Im bekannten XETRA-Handel käme man hierbei auf einen Gesamtbelastung von 6,80 Euro . Vermutlich steigen die Börsengebühren ab einem gewissen Limit – aber hey, wir sind Kleinanleger 😉

Da ist doch ein nicht unerheblicher Unterschied – allerdings kommt jetzt noch das FreeBuy-Prinzip, das unserer Meinung nach der Kern des hervorragenden OnVista Angebots ist.

Mit einem Free-Buy zahlen Sie für den Trade keinerlei Spesen (nur die Börsengebühren, die ja unabhängig vom Broker sind). Für die Eröffnung eines Kontos bekommt ein Neukunde sogar noch einmal 2 FreeBuys.

Das FreeBuy-Kontingent wird monatlich aufgefüllt und ist abhängig vom durchschnittlichen Guthaben auf dem Verrechnungskonto. Die Anzahl der monatlichen FreeBuys ergibt sich aus der nachfolgenden Grafik.

Dieses Konto ist nicht verzinst – aber trotzdem finden wir dieses Konzept hochinteressant. Bei einem Durchschnittsguthaben von 3.000 Euro – quasi als eiserne Reserve – bekommen Sie schon 5 FreeBuys pro Monat. Wir wissen natürlich nicht, wie oft Sie traden, aber wir würden mit diesen 5 FreeBuys die meiste Zeit auskommen und somit quasi nie einen Euro fürs Aktien-kafuen zahlen (Beim Verkauf fallen allerdings
3,99 € pro Order plus 0,23 % des Ordervolumens  an – trotzdem sind das die zurzeit besten Konditionen)

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Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen wollen, lassen Sie halt 5.000 Euro auf dem Verrechnungskonto und Sie erhalten 10 FreeBuys pro Monat – das sollte dann auf alle Fälle genügen.

Aber.. was ist mit der Verzinsung?

Natürlich hat die Sache – so betrachtet – einen Haken. Dieses Guthaben wird nicht verzinst und liegt quasi nur „faul“ herum. Bei den derzeitigen Niedrigzinsen macht dies allerdings nicht viel aus. Wenn Sie nach Steuern 1 % auf Ihr Guthaben bekämen, wäre das schon viel – das wären dann bei 3.000 Euro 30 Euro pro Jahr.

Die Ersparnis eines FreeBuy-Trades (gegenüber einem Nicht-FreeBuy-Trade bei Onvista) beträgt bei einem Volumen von 1.5000 Euro (sollte so der Durchschnitt sein) 7,44 Euro je Trade, da Sie ja keinerlei Orderspesen zahlen müssten. Die Börsengebühren und etwaige Fremdspesen (die unserer Erfahrung 1-2 Euro je Trade ausmachen) bleiben unberücksichtigt, da sie sowieso anfallen.

Sie müssten also ca. 4 Trades pro Jahr machen, damit sich unser Modell „auszahlt“ – und das geht sich wohl locker aus.

Das Guthaben auf dem Verrechnungskonto unterliegt natürlich auch der (deutschen) Einlagensicherung – sicherheitstechnisch ist also hier kein Unterschied zum Sparbuch.

Wer ist OnVista?

Zu guter Letzt wollen wir noch klären, ob wir dieser OnVista Bank überhaupt trauen können – die Antwort vor weg: JA 😉

Die „OnVista Bank“ gehört zur französischen Bankengruppe Société Générale, der Bank mit den vermutlich meisten Akzente im Firmennamen. Die SG ist wirklich alt – sie wurde 1864 gegründet – und gehört zu jenen 28 Großbanken, die als „systemrelevant“ eingestuft werden.

Die OnVista Bank ist ein Online-Broker, der bereits seit mehr als zehn Jahren aktiv ist. Aufgrund des „Direktbanken-Geschäftsmodells“ kann sie natürlich zu günstigeren Konditionen arbeiten wie herkömmliche Geschäftsbank mit teurem Filialnetz.

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Haftungstechnisch ist die OnVista Bank nicht weniger sicher als jede andere Bank in Deutschland, da sie Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken ist. Unternehmenssitz ist übrigens in Frankfurt. Das Online-Portal my.OnVista.de wird ebenfalls von der Bank bzw. der Holding OnVista AG betrieben.

Fazit für den Kleinanleger?

Wenn Sie noch kein Depot haben oder Ihr Depot bei Ihrer Depotbank haben, können wir Ihnen nur eines empfehlen: Wechseln Sie bitte Ihren Broker! Es zahlt sich wirklich aus – das ist bares Geld, das Sie hier verschenken.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie sich entschließen, Ihren Broker zu wechseln. Noch mehr freut es uns, wenn Sie uns dies auch kommunizieren!

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16 Comments

  1. Scheint ein wirklch gutes Angebot zu sein. Ob ich 2.000 € jetzt am Tagesgeld Konto oder am Verrechnungskonto liegen habe, mach auch keinen Unterschied und die gratis Trades sind eine nette Sache.
    Ich werde den Broker auf alle Fälle mal ausprobieren.
    Dankeschön für den Tipp 🙂

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  2. Wenn ich das richtig verstanden habe, müssen immer min. 2000 Euro auf dem Konto “rumliegen”, damit ich die freebuys nutzen kann?

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    • Im Grunde genommen JA.
      Da das Verrechnungskonto allerdings genauso sicher wie Tagesgeld oder Festgeld ist, kannst du die Freebuys als Zinsen ansehen. Und solltest du auch nur die Hälfte der Freebuys nutzen, kommst du auf knapp 50 € Ersparniss bzw. auf 2,5 % Zinsen nach Steuern.
      Außerdem: Wenn ich Aktien kaufe bzw. vor habe Aktien zu kaufen überweise ich normalerweise erst einmal den Betrag an mein Broker-Konto damit ich die Aktien überhaupt kaufen kann – oft habe ich dann über 2.000 € auf dem Verrechnungskonto und wenn ich dann im nächsten Monat die Freebuys gutgeschrieben bekommen habe, kaufe ich von den 2.000 € (oft auch weniger) Aktien und muss keine Orderspesen an OnVista bezahlen. Damit ist OnVista für mich der günstigste Broker, wenn ich in heimische Aktien investiere 😉

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  3. @Andreas Teufel:
    Warum ist OnVista nur der günstigste Broker wenn man in heimische Aktien investiert? Ist der Broker bei ausländischen Aktien wohl teuerer oder sind diese nicht von FreeBuys abgedeckt? Also wenn ich jetzt zB CocaCola bei Xetra oder in Frankfurt kaufe?

    VG

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    • @ Fritz
      Sry, da habe ich mich wohl etwas falsch ausgedrückt.
      Es geht natürlich nicht um heimische Aktien sondern um den heimischen Markt. Wenn du CocaCola in Deutschland kaufst also in Frankfurt bzw. über Xetra ist OnVista der günstigste Broker und die Freebuys können angewendet werden.
      Wenn du allerdings Aktien in London oder in New York kaufen möchtest, hat OnVista immer noch ein gutes Angebot – die Freebuys können allerdings nicht für Auslandskäufe eingesetzt werden.
      Also für sämtliche Wertpapierre die du über deutsche Handelsplätze kaufst, bezahlst du mit den Freebuys keine Orderspesen 🙂

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  4. @Andres

    Aber es ist trotzdem möglich Auslandskäufe zu tätigen wenn man den Trade bezahlt, oder?

    Grüße

    VA:F [1.9.22_1171]
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    • Wie funktioniert das steuerlich wenn man als Österreicher ein Depot in Deutschland hat? Die Ösi-Broker führen die Wertpapier-Kest automatisch ab und rechnen auch Verluste dagegen, wenn ich richtig informiert bin.

      Muss man dann als Österreicher mit OnVista-Depot alle realisierten Gewinne abzüglich Verluste nach Ablauf des Jahres an die Finanz melden? Und wie verhält es sich mit den Dividenden?

      VA:F [1.9.22_1171]
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      • Da wir uns nicht 100 % sicher waren wie die OnVista Bank das handhabt, haben wir dort nachgefragt – deshalb hat unsere Antwort auch so lange auf sich warten lassen.
        Wie von uns vermutet wird OnVista wohl keine Steuer einbehalten, also müssen Sie das dann bei der österreichischen Finanz nachholten.
        Sollte OnVista doch Steuern einbehalten (100 %ig sicher war das aus der Antwort der Bank nicht herauszulesen) dürften es wohl 35 % der sog. Quellensteuer sein. Sie können sich aber dann die zu viel gezahlten 10 % zurück holen. Im Endeffekt muss für Sie als Österreicher also dann eine 25 %ige Steuerbelastung gelten.
        OnVista selbst schreibt am Ende der Mail zu diesem Thema:
        “Wir bitten Sie um Verständnis, dass wir als Online Broker ohne jegliche Beratungsleistungen keine weiteren steuerlichen Auskünfte geben dürfen. Bitte kontaktieren Sie einen Steuerberater, um Ihre weiteren Steuerfragen klären zu können.”
        Dem müssen wir uns wohl anschließen.

        VN:F [1.9.22_1171]
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    • Auslandskäufe sind auf jeden Fall möglich, aber eben nicht in den Free Buys inkludiert 🙂

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  5. eigentlich wollte ich vorher noch Kay antworten:
    Auslandskäufe sind natürlich möglich.

    VA:F [1.9.22_1171]
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  6. Es gibt soo viele Vergleiche, man weiss als Kleinanleger nicht wohin…
    Ich würd gern auch Aktien aus dem Nahen Osten kaufen, also Ausland und frage mich, ob sich da nun OnVista immer noch lohnt, oder ich besser zu flatex gehen soll? schliesslich geht es um jeden Cent für mich 🙂
    Und soweit ich weiss, gibt es bei beiden keine Mindesteinlagen, richtig?
    MfG

    VA:F [1.9.22_1171]
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    • Richtig, bei Flatex und OnVista gibt es keine Mindesteinlagen.
      Zum Thema Aktien aus dem Nahen Osten:
      OnVista und Flatex bieten keinen Handel an Börsen im Nahen Osten an – Es besteht aber die Möglichkeiten z.B. Aktien aus dem Nahen Osten auch an anderen Börsen (Frankfurt, London oder New York) zu kaufen.
      Ob die für Sie interessanten Papiere auch an anderen Börsen gelistet sind, kann ich allerdings leider nicht sagen. Wenn Sie mir die Aktien nennen (gerne auch nicht öffentlich über [email protected]), kann ich Ihnen ev. nähere Informationen zukommen lassen.
      Freundliche Grüße
      Andreas Teufl

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  7. Jan Rehok says:

    Hallo,
    oben heißt es unter highlights: Keine Gebühren beim Empfang von aus- und inländischen Dividenden (im Gegensatz zu Flatex).
    Ich bin seit Jahren bei Flatex und habe noch nie Gebühren beim Empfang von Dividenden gezahlt.
    Gruß JR

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    • Anonymous says:

      Insgesamt scheint es sich hier wirklich nur um minianleger zu drehen. Sowie man in wirtschaftliche Regionen kommt (mindestens 2000 Euro) sehe ich flatex klar vorne. So eine Grenze sollte der Fairness halber klarer genannt werden. Wieso sollte ein kleinanleger 2000 euro rumliegen lassen (manchmal kommt es auf den monat an, z.b. dividendenzahlung), um 1500 zu investieren. Legt er die 3500 richtig bei flatex an (ich habe mit einem kauf 2010 bisher 74% + erzielt) sieht es nämlich ganz anders aus.

      Gruß

      VA:F [1.9.22_1171]
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      • Hallo,

        Wenn Kleinanleger in einzelne Aktien oder auch Indexfonds investieren und dabei eine halbwegs annehmbare Diversifikation hinbekommen möchten, ist wohl ein Ordervolumen von über 2000 € unrealistisch.
        Bei 10 Werten in die man im Laufe der Zeit (also nicht alles auf einmal, sondern eventuell um einen Cost-Average Effekt etwas hinzubekommen mehrmals investiert) wären somit bei 2 maligem Kauf 40.000 € nötig.

        Weiters können Sie die risikolose Rendite des Verrechnungskontos bei der OnVista NICHT mit einem risikobehafteten Aktieninvestment vergleichen.
        Der Vergleich mit den 74 % Rendite hingt also.

        Wenn Sie also wirklich viel investieren und somit nach unserer Definition kein Kleinanleger und nach Ihrer Definition kein Kleinstanleger mehr sind, dann empfehlen wir Ihnen den Broker von CapTrader.
        Gerade bei Auslandsbörsen ist dieser Broker mit 4.000 € Mindesteinlage unschlagbar günstig:

        http://www.diekleinanleger.com/cap-trader-erfahrungsbericht/

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    • Hallo Jan,

      Wir selbst haben einige Zeit mit Flatex gehandelt und mussten für das einbuchen von Auslandsdividenden 5 € flat fee bezahlen.
      Gerade bei quartalsweise bzw. monatlich ausbezahlten Dividenden, geht das richtig ins Geld.
      Bei österreichischen oder deutschen Unternehmen musst wir diese Gebühr natürlich nicht bezahlen.

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