Zuletzt aktualisiert: April 2026
LYNX ist der Spezialist für professionellen Börsenhandel unter deutschen Privatanlegern. Als Introducing Broker von Interactive Brokers bietet LYNX Zugang zu über 135 Märkten in 33 Ländern — inklusive US-Optionen, Futures und Direktmarktzugang zu internationalen Börsen. Dieser Testbericht zeigt, für wen LYNX sinnvoll ist und wo die Grenzen liegen.
Was bietet LYNX — die wichtigsten Konditionen 2026
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Ordergebühr DE-Aktien (XETRA) | 0,14 % des Ordervolumens, mind. 5,80 €, max. 99 € |
| Ordergebühr US-Aktien | 0,01 USD/Aktie, mind. 5,00 USD |
| Optionen | ab 2,00 € (DE) / ab 2,00 USD (US) pro Kontrakt |
| Futures | ab 1,50 € (DE) pro Kontrakt |
| Handelsplätze | 135+ Märkte in 33 Ländern (via Interactive Brokers) |
| Plattform | Trader Workstation (TWS) + Webtrader + Mobile App |
| Depotführung | kostenlos (ab Nettoliquiditätswert von 1.000 USD) |
| Inaktivitätsgebühr | 1 USD/Monat bei Nettoliquiditätswert unter 1.000 USD |
| Mindesteinlage | Keine Pflicht; empfohlen werden 3.000 € |
| Regulierung | BaFin (DE-Zweigniederlassung), AFM (Niederlande) |
| Einlagensicherung | Irisches ICS bis 20.000 €; zusätzlich SIPC bis 500.000 USD via IB (Wertpapiere) |
Was macht LYNX besonders?
LYNX basiert auf der Infrastruktur von Interactive Brokers — einem der weltgrößten Broker mit direktem Börsenzugang ohne Market Maker. Das SMART-Routing-System sucht bei jeder Orderaufgabe automatisch den günstigsten Handelsplatz unter allen angebundenen Börsen weltweit.
Für Privatanleger, die ernsthaft mit Optionen handeln oder internationale Märkte nutzen, gibt es in Deutschland kaum eine vergleichbare Alternative zu dem Preis-Leistungs-Verhältnis, das LYNX bietet.
Was sind die Stärken von LYNX?
- Marktzugang: 135+ Märkte weltweit, direkter Börsenzugang — kein Market Maker, keine Spread-Aufschläge durch Zwischenhändler.
- Optionen und Futures: Optionen ab 2,00 Euro pro Kontrakt (DE) bzw. 2,00 USD (US), deutsche Futures ab 1,50 Euro — das günstigste Derivate-Angebot für Privatanleger in Deutschland.
- TWS-Plattform: Die Trader Workstation bietet über 50 Ordertypen, professionelle Charting-Tools, Echtzeit-Marktdaten und wurde vom Handelsblatt als bester Broker für aktive Kleinanleger ausgezeichnet.
- Deutschsprachiger Telefonsupport: LYNX bietet persönlichen Telefonservice auf Deutsch — ein klarer Vorteil gegenüber dem App-only-Support mancher Neobroker.
- Kostenloses Demokonto: Zeitlich unbegrenzt nutzbar — ideal, um die TWS-Plattform vor dem echten Handelsstart gründlich zu testen.
Wo hat LYNX Schwächen?
- Höhere Mindestkosten bei DE-Orders: Mit 5,80 Euro Mindestgebühr pro XETRA-Order ist LYNX für Kleinanleger mit 100–500 Euro pro Order teurer als Scalable Capital (0,99 €) oder Trade Republic (1 €).
- Keine Sparpläne: ETF- und Aktiensparpläne sind bei LYNX nicht verfügbar. Für passive Sparplan-Anleger ist LYNX die falsche Wahl.
- Komplexe Plattform: Die TWS ist mächtig, aber nicht intuitiv. Einsteiger brauchen eine reale Einarbeitungszeit von mehreren Stunden.
- Kein Tagesgeld: Ungenutztes Guthaben wird bei LYNX nicht verzinst — ein Nachteil gegenüber Trade Republic und Scalable Capital.
- Einlagensicherung komplex: Da LYNX-Depots über Interactive Brokers Ireland geführt werden, gilt primär das irische Investor Compensation Scheme (ICS) bis 20.000 Euro — nicht das deutsche System bis 100.000 Euro. Der SIPC-Schutz bis 500.000 USD deckt Wertpapiere ab.
Für wen ist LYNX die richtige Wahl?
LYNX eignet sich für Anleger, die:
- ernsthaft mit Optionen oder Futures handeln,
- regelmäßig internationale Märkte (USA, Asien, Australien) nutzen,
- professionelle Ordertypen und Charting-Tools benötigen,
- größere Orders aufgeben, bei denen die Mindestgebühr von 5,80 Euro prozentual weniger ins Gewicht fällt.
Für ETF-Sparpläne, Einsteiger oder Anleger mit kleinen Ordervolumen sind Trade Republic (1 € pauschal) oder Scalable Capital (0,99 €) deutlich günstiger.
Einen vollständigen Broker-Vergleich bietet unser Depotkonto-Vergleichsrechner.
Häufige Fragen zu LYNX
Wie sicher ist LYNX?
LYNX ist BaFin-reguliert (DE-Zweigstelle). Wertpapiere sind Sondervermögen. Über Interactive Brokers Ireland greift der SIPC-Schutz bis 500.000 USD für Wertpapiere. Für Barguthaben gilt das irische ICS bis 20.000 Euro. Für Profi-Trader mit großen Wertpapierdepots bietet der SIPC-Schutz de facto mehr Deckung als das deutsche System.
Kann ich LYNX mit einem Demokonto testen?
Ja. LYNX bietet ein kostenloses, zeitlich unbegrenzt nutzbares Papier-Trading-Konto. Damit lässt sich die gesamte TWS-Plattform ohne Echtgeld testen — empfohlen vor der Depotgründung.
Was kostet eine typische Order bei LYNX vs. Neobroker?
DE-Aktienorder 1.000 €: LYNX 5,80 € (Mindestgebühr), Scalable Capital FREE 0,99 €, Trade Republic 1,00 €. US-Aktien 100 Stück à 50 $: LYNX 1,00 USD (0,01 $ × 100), Trade Republic 1 € pauschal. LYNX lohnt sich prozentual ab größeren Ordervolumen, besonders bei US- und internationalen Märkten.
Hat LYNX ETF-Sparpläne?
Nein. LYNX richtet sich an aktive Trader, nicht an passive Sparplan-Anleger. Wer regelmäßige ETF-Sparpläne kostenlos ausführen möchte, wählt Trade Republic oder Scalable Capital.
Weiterführende Links
- Depotkonto-Vergleichsrechner
- Welcher Online Broker ist der Beste?
- Trade Republic im Test 2026
- Scalable Capital im Test 2026


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