Die drei wichtigsten Steps zum Aktien-Investment

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Die drei wichtigsten Steps zum Aktien-Investment

Der Leitzins auf Rekordtief wird Europa wohl noch einige Jahre erhalten bleiben. Wer Geld anlegen und für die Zeit nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben vorsorgen will, kommt um Aktienanlagen kaum herum. Was für viele konservative Anleger mit hohem Sicherheitsbedürfnis wie die ultimative Bedrohung ihrer Vorsorge-Anstrengungen klingt, ist eigentlich vergleichsweise einfach und mit der richtigen Strategie auch sicher zu realisieren. Vorausgesetzt man kennt die wichtigsten Steps zum Aktien-Investment.

Step 1: Die richtigen Aktien auswählen

Angesichts der Vielzahl an Aktien ist es für Einsteiger oftmals schwer zu erkennen, wo sie bei der Auswahl geeigneter Papiere beginnen können. Einer der besten Tipps kommt in diesem Zusammenhang von Starinvestor Warren Buffet, der Anlegern rät, nur in Aktien von Unternehmen zu investieren, deren Produkte man versteht – nur auf diese Weise ist es möglich, die Erfolgs- und Wachstumsaussichten eines Unternehmens (und damit auch seiner Wertpapiere) sinnvoll zu bewerten. Generell sind große, international agierende Unternehmen mit längerer, weitgehend erfolgreicher Firmengeschichte im Vorteil. Sie haben bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass sie auch Krisen meistern können und sind aufgrund ihrer Marktstellung eher als kleine und mittelständische Player in der Lage, Verluste abzufangen und langfristig Gewinn zu erwirtschaften. Wer gern konkrete Zahlen als Entscheidungshilfe nutzt, sollte einen Blick auf die Eigenkapitalquote und Dividendenzahlungen in der Vergangenheit werfen – sie geben Aufschluss darüber, wie solide ein Unternehmen aufgestellt ist.

Step 2: Auf Diversifikation und die richtige Strategie achten

Aktien eines Erfolg versprechenden Unternehmens können respektable Gewinnzuwächse auch in Krisenzeiten erzielen – sofern Anleger auf längere Laufzeiten, Diversifikation und eine intelligente Anlagestrategie setzen. Zahlreiche Studien belegen, dass der Anlagehorizont direkten Einfluss auf die Gewinnwahrscheinlichkeit nimmt. Dabei gilt: Je länger desto besser. Während bei kurzfristigen Investments mit einer Haltedauer von unter einem Jahr mögliche Gewinne schnell durch Gebühren und Verluste (vor allem in volatilen Märkten) aufgefressen werden können, können Kursschwankungen bei mittel- und langfristigen Investments mit einem Anlagehorizont von mindestens drei Jahren gut ausgeglichen werden. Für wachsende Gewinne sorgt in diesem Zusammenhang auch ein hohes Maß an Diversifikation bzw. eine geringe Korrelationsrate der Werte eines Portfolios. Soll heißen: Je unterschiedlicher sich die gewählten Werte entwickeln, desto höher liegen die Chancen, Verluste eines Wertes durch Gewinne eines anderen aufzufangen und auf diese Weise langfristig Vermögen aufzubauen. Unterstützt wird diese Strategie durch die richtige Orderwahl. Market Orders bergen beispielsweise das Risiko, eine Aktie zu praktisch jedem Kurs zu erwerben, was sich in einem teuren Abrechnungskurs niederschlagen kann. Mehr Kontrolle bieten Orderarten wie die Limit-Order (Kauf zum gewünschten Preis oder besser), die Stop-Order (Kauf oder Verkauf ab einem gewünschten Preis), die Stop-Limit-Order oder die OCO-Order.

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Step 3: Der richtige Broker spart bares Geld

Nicht nur eine längere Haltezeit spart beim Aktien-Investment bares Geld – mit dem richtigen Broker lassen sich die anfallenden Kosten ebenfalls deutlich reduzieren und der Gewinn damit maximieren. Als besonders empfehlenswert gelten viele Online Broker, die in der Regel ein kostenloses Depot anbieten. Darüber hinaus profitieren viele Online-Kunden von Sonderaktionen, in deren Rahmen keine Gebühren für ausgewählte Trades oder Papiere anfallen. Übrigens: Einige Online Broker bieten zusätzlich ein Tages- oder Festgeldkonto mit Sonderkonditionen an, auf denen sich gerade nicht genutzte Gewinne wunderbar parken lassen. Wir selbst verwenden CapTrader (4.000 € Mindesteinlage) und OnVista (keine Mindesteinlage). Weitere Broker-Angebote finden Sie mit Hilfe unseres Vergleichsrechners bzw. mit Hilfe unserer Top-3 am Ende des Artikels.

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2 Comments

  1. Nach einer eingehenden Analyser meiner vergangenen Trades, hab ich mich jetzt auch für einen günstigen Online Broker entschieden. Hätte ich das von Anfang an getan, hätte ich meine durchschnittliche Rendite um gut 4 % p.a. steigern können. Bei kleinen Anlagebeträgen fallen einfach die Ordergebühren richtig übel ins Gewicht.

    BG
    Bert

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  2. Sebastian says:

    Ja da hast du recht, diese Ordergebühren fallen sowas von ins Gewicht bei den kleineren Anlagebeträgen, ärgert mich auch sehr…

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