MoneYou will Anlegern Fondsanlage leichtmachen

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MoneYou will Anlegern Fondsanlage leichtmachen

Private Investoren, die Kapital in Fonds anlegen möchten, haben dafür seit dem Frühjahr 2016 mit der Fondsanlage von MoneYou einen weiteren Anbieter zur Auswahl. Einigen Anlegern dürfte der Name schon länger bekannt sein, denn es handelt sich dabei um eine Marke der ABN AMRO Bank für Tages- und Festgeldofferten, die in den Niederlanden bereits 2001 gegründet worden war. Mit der jüngsten Erweiterung des Angebots um Fondsanlagen will MoneYou vor allem diejenigen ansprechen, denen die bisher am Markt erhältlichen Angebote zu kompliziert oder zu unübersichtlich erscheinen oder die sich zum ersten Mal überhaupt mit dem Thema befassen. Die Tatsache, dass die ABN AMRO Bank ihren Sitz in den Niederlanden hat, ist dabei ohne Belang, denn die Kontoführung für alle deutschen MoneYou-Konten erfolgt in Frankfurt durch die ABN AMRO Bank N.V., Frankfurt Branch, und unterliegt damit deutschem Recht.

Investmentfonds – sinnvolle Ergänzung zu Tages- und Festgeldern

Im Sinne eines umfassenden Angebots an die Kunden lag es für MoneYou nahe, die Angebotspalette auch um Fondsanlagen zu erweitern. Denn mit Tagesgeld oder Festgeld allein lassen sich derzeit allenfalls größere Verluste und Wertschwankungenvermeiden, aber keine nennenswerten Renditen erzielen. Der Grund dafür sind die extrem niedrigen Zinsen, bei denen aktuell auch keine fundamentale Trendänderung absehbar ist. Wer als Anleger sein Vermögen mehren will, sollte daher einen Teil seines Kapitals in solchen Produkten anlegen, mit denen es möglich ist, reale Wertzuwächse zu erzielen. Investmentfonds, insbesondere Aktienfonds oder gemischte Fonds, empfehlen sich zu diesem Zweck vor allem deshalb, weil sie Anlegern einen Zugang zum Wertpapiermarkt erschließen, gleichzeitig aber auch eine breite Streuung sicherstellen, die für einen einzelnen Anleger mit einer vergleichsweise geringen Anlagesumme in dieser Form gar nicht realisierbar wäre. Bei aktiv gemanagten Investmentfonds kommt noch hinzu, dass der Anleger auch die Überwachung seines Investments, insbesondere die Auswahl von Wertpapieren sowie die einzelnen Kauf- und Verkaufsentscheidungen, komplett an das Fondsmanagement delegiert und sich selbst nicht im Detail damit auseinandersetzen muss. Dies ist vor allem für jene Anleger interessant, die aufgrund fehlenden Hintergrundwissens oder aus Zeitmangel nicht in der Lage wären, selbst die notwendigen Analysen vorzunehmen und die einzelnen Transaktionen bei ihrer Bank in Auftrag zu geben. Allerdings ist die Zahl der zur Verfügung stehenden Investmentfonds für private Anleger beinahe ebenso unüberschaubar wie die der an der Börse gehandelten Aktien, und auch eine Beurteilung der Fondsqualität und der Managementleistung ist für die meisten von ihnen kaum möglich.

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Übersichtlich und kompakt: Fondsanlage bei MoneYou

Dem will MoneYou mit einem bewusst schlank und übersichtlich gestalteten Angebot entgegentreten. Anleger sollen mit wenigen Mausklicks ihre eigene Fondsbeteiligung erwerben können und dabei nicht erst eine Menge „Fachchinesisch“ lernen müssen. Die Offerte richtet sich keineswegs nur an vermögende Anleger, die vier- oder fünfstellige Summen investieren, sondern ebenso auch an jene, die mit überschaubaren Beträgen eine finanzielle Rücklage aufbauen oder etwas für ihre Absicherung im Alter tun möchten. Schon mit Zahlungen ab 50 Euro monatlich können Anleger regelmäßig Fondsanteile erwerben – und dabei auch noch vom sogenannten Cost-Average-Effekt profitieren. Dieser positive Effekt beruht darauf, dass der Wert der Fondsanteile im Zeitverlauf schwanken kann. Wer regelmäßig die gleiche Summe investiert, kauft dadurch in Phasen hoher Anteilspreise automatisch weniger Fondsanteile, bei niedrigeren Anteilspreisen dagegen entsprechend mehr. Den Anspruch, Anlegern einen leichten, unkomplizierten Zugang zum Fondsmarkt zu erschließen, löst MoneYou ein, indem den Interessenten drei verschiedene aktiv gemanagte Mischfonds aus der Palette der ABN AMRO Fonds angeboten werden. Sie alle investieren weltweit und bieten somit eine breite Risikostreuung, unterscheiden sich aber hinsichtlich ihres Profils. So investiert einer der drei Fonds primär sicherheitsorientiert, während der zweite chancenorientiert anlegt. Der dritte Fonds strebt ein ausgewogenes Verhältnis von Chancen und Risiken an. So kann sich jeder Anleger für den Fonds entscheiden, dessen Anlagestrategie seinen individuellen Bedürfnissen und Wünschen am besten entspricht.

Betreut von einem Team erfahrener Anlageexperten – günstige Konditionen

Alle drei Fonds wurden für den deutschsprachigen Markt unter den Namen ABN AMRO Profilfonds A bis C neu aufgelegt. Es handelt sich um einmal jährlich ausschüttende Fonds, die von einem erfahrenen Team mit internationaler Expertise gemanagt werden. Die Gebühren dafür wurden im Vergleich zu anderen Wettbewerbern bewusst niedrig angesetzt. So beträgt der Ausgabeaufschlag 1,25 Prozent, die laufenden Kosten dagegen liegen je nach Fonds zwischen 0,93 Prozent und 1,60 Prozent des verwalteten Anlagekapitals pro Jahr. Um Anteile an den MoneYou Fonds erwerben zu können, muss zunächst ein kostenloses MoneYou Tagesgeldkonto eingerichtet werden, welches auch als verzinsliches Verrechnungskonto genutzt wird. Bis zu fünf Tagesgeldkonten mit zugehörigen Fondsdepots können über einen einzigen Account angelegt und verwaltet werden. So können Kunden beispielsweise mehrere Fondssparpläne für verschiedene Familienangehörige einrichten und verwalten. Hinsichtlich der Mindestanlagesummen bietet MoneYou ein hohes Maß an Flexibilität. Einmalige Käufe von Fondsanteilen sind jeweils ab 500 Euro möglich. Alternativ können die Anteile jedoch auch im Rahmen eines Sparplans durch regelmäßige monatliche Zahlungen von mindestens 50 Euro erworben werden, sodass im Laufe der Zeit ein immer größerer Betrag angespart wird.

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One Comment

  1. Anbieter wie MoneyYou sind sicherlich für Neulinge eine super Sache um erstmal in Berührung mit der Börse und dem Risiko zu kommen.

    Allerdings muss man sagen, dass das Angebot der Fonds nicht gerade günstig ist, wenn man es mit gängigen breit diversifizierenden ETFs vergleicht.

    Ich sehe solche Angebote daher nur als sinnvoll für absolute Anfänger an. Wer sich mal ein Wochenende Zeit nehmen kann um sich in die Grundlagen einzulesen, der fährt mit ETFs auf Dauer in meinen Augen besser.

    Ich bin immer skeptisch, wenn es darum geht, die Verantwortung für die persönlichen Finanzen einer dritten Partei zu übergeben.

    Viele Grüße
    der Finanzfisch

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