Vervielfachen Sie die Rendite und minimieren Sie Bankgebühren mit regelmäßiger Durchsicht der Unterlagen

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Vervielfachen Sie die Rendite und minimieren Sie Bankgebühren mit regelmäßiger Durchsicht der Unterlagen

Die Menschen in Deutschland verschenken sehr viel Geld! Weil sie zwar beim Einkauf im Supermarkt auf Sonderangebote achten, bei Gelddingen aber ein Grundvertrauen in teilweise veraltete Strukturen haben. Und zu wenig nachfragen, obwohl es doch eigentlich Ihr Geld ist. HALT! Nicht eigentlich Ihr Geld. Es ist Ihr Geld! Ein Rendite- oder Kostenunterschiedvon ein paar Prozent kann schon jede Menge ausmachen, entweder für das Plus an Lebensqualität sofort, stetigeren Vermögensaufbau oder ein langfristiges Ziel.

Dieser Veränderungs- bzw. Verbesserungsbedarf wird auch deutlich, wenn Sie einen Blick auf die offiziellen Statistiken oder die Zahlen werfen! Leider kann die Bundesbank-Statistik nur einen summarischen Überblick über das Geldanlage-Verhalten in Deutschland geben. Dabei gibt es eine – traurige und erschütternde – Konstante: Die Statistiken zeigen wie viel Geld die Menschen beinahe unverzinst auf Sparbüchern liegen lassen. Ob Rendite von 0,01 % bis 0,05 %: Die Menschen verschenken bares Geld! Den aktuellen, nierdigen Wert der Sparbuchzinsen können Sie auf dieser regelmäßig aktualisierten Seite der Bundesbank entnehmen. Im Januar 2018 lag dieser bei nur noch 0,18 %!

Klar, dass sich dieser offensichtliche Fehler leicht korrigieren lässt. Unser Tagesgeld- und Festgeldvergelich verschafft hier ungemein Abhilfe. Darüber hinaus können Sie aber auch die Rendite beinahe aller derjenigen Anlagen erhöhen, die Sie in Wertpapieren halten: Einerseits durch eine gründliche Analyse aller Informationen, die Ihnen Bank bzw. Broker seit Januar 2018 zusätzlich zur Verfügung stellen müssen.

Der Wechsel der Anlagekategorie (auch Assetklasse genannt) kann Erträge vervielfachen

Darüber hinaus sollten Sie Ihr Wissen über die Anlagekategorien erweitern, die langfristig eine hohe Rendite erwarten lassen. Insbesondere auch deshalb, weil die Niedrigzinsphase anscheinend willkürlich Monat um Monat verlängert wird. Die Renditetabelle wird noch lange Renditen für praktisch alle Laufzeiten der Bundeswertpapiere zeigen, die unterhalb der Inflationsrate liegen.

Denken Sie deshalb darüber nach in andere Wertpapierklassen zu investieren. Eine erste Anregung bietet die Renditeübersicht des Deutschen Aktieninstituts. Diese zeigt eine positive Rendite, wenn Sie einen kurzfristigen Rücksetzer oder eine kleine Wachstumsdelle abwarten können.

Langfristig gesehen liegen die durchschnittlichen Renditen der Aktien – je nach Betrachtungszeitraum – im oberen einstelligen Prozentbereich, manchmal auch zweistellig. Das o.g. Renditedreieck gilt für die DAX-Werte – also die größten deutschen Unternehmen.

Wenn Sie die Anlagen in bisherige, festverzinsliche Wertpapiere in Richtung Aktien oder Aktienfonds verschieben möchten, dann können Sie auf unterschiedliche Art und Weise vorgehen:

Wenn Sie das Wissen der großen Fondsgesellschaften nutzen möchten, dann können Sie rennommierte Fonds kaufen und sozusagen einen Rundum-Service nutzen. Eine andere Möglichkeit ist es auch die Faszination der Wertpapiermärkte zu nutzen und einen Teil der Geldanlage selbst auszuwählen. Nutzen Sie weltweit operierende Unternehmen, die eine starke Substanzentwicklung haben. Und Gewinne entweder einbehalten (“Gewinn-Hamster”) und damit durch Kursgewinne überzeugen.

Oder deren Rendite sich auf den Kurszuwachs und die Dividenden verteilen würde, wie beispielsweise in unserem Artikel angedeutet.

Einen besseren Vermögenszuwachs erreichen Sie insbesondere dann, wenn Sie die gleiche Geldanlage bei einem günstigeren, besseren Partner anlegen. Denken Sie einmal an die oft sehr hohen Depotkosten des klassischen Bankensektors, die sich durch einen Direktbroker vermeiden lassen. 

Oder man betrachte auch die sehr hohen Mindestgebühren, von oftmals 20/25/29,90 Euro pro einzelner Transaktion beim Kauf von Aktien. Broker beeindrucken hier oftmals durch Ersparnisse von mehr als 75 %. Und bieten für alle, die sich in Wertpapiere einarbeiten wollen ein Bündel an Informationen an. Auch wenn Sie langfristig angespart haben und größere Positionen verkaufen wollen, schlagen die Direktbroker oftmals den klassischen Bankensektor. Wo bei der Bank die 1%-ige Umsatzprovision steht gibt es bei den Direktbrokern oftmals einen “oberen Deckel” bei der Transaktionsgebühr im zweistelligen Bereich.

Am Besten wäre es, wenn Sie Ihren aktuellen Jahresdepotauszug heraussuchen würden und sich dazu einmal die Seite aus dem Preis- und Leistungsverzeichnis Ihrer Bank ausdrucken, die die Wertpapiergeschäfte detaillierter beschreibt. Der Vergleich kann sich lohnen.

Auch bei ETF-Sparplänen sind die Gebühren unterschiede teilweise gravierend. Diverse Seiten im Netz bieten dazu mehr Informationen.

Stammkunden werden gut behandelt – Sparverträge rabattiert

Ein weiterer Unterschied zwischen der Finanzindustrie und vielen anderen serviceorientierten Unternehmen wird deutlich, wenn Sie Fluggesellschaften oder selbst Ihren Supermarkt um die Ecke betrachten: Überall werden Stammkunden besser bedient als Neukunden. So gibt es beispielsweise keinen Grund Ihnen Kostenersparnisse vorzuenthalten. Haben Sie einen Sparvertrag bei einer der Großbanken abgeschlossen, so zahlen Sie für ein *einmaliges* Beratungsgespräch meist jahrelang klaglos den vollen Ausgabeaufschlag von Fonds.

Viele Direktbroker entscheiden sich gleich für eine gute Behandlung, die auch für Stammkunden beibehalten wird: Langfristig angelegte Sparverträge werden zu günstigen Konditionen oder wie z.B. bei Flatex oder OnVista sogar kostenlos angeboten.

Seit Januar 2018 müssen Banken und Fonds umfangreicher informieren: Ihre Chance

Wenn Sie einen Sparvertrag abgeschlossen haben oder einen sonstigen Wertpapierauftrag erteilen, dann werden Sie sich sicherlich wundern: Seit dem Januar 2018 sind die zugehörigen Informationen wesentlich ausführlicher. Neben den Kaufkosten werden auch die Kosten angegeben, um die die Rendite in einem bestimmten Zeitraum durch die Kosten geschmälert werden würden.

Diese Neuregelung nimmt die Idee der Kostenklarheit und Kostenwahrheit auf, die in anderen Branchen gang und gäbe ist. Zu häufig mussten sich Bankkunden bei der BAFIN oder beim Ombudsmann beschweren.

Der Ombudsmann des Bankensektors musste in seinem Tätigkeitsbericht von 2017 offenbaren, dass ein Drittel der eingereichten Beschwerden das Wertpapiergeschäft betraf (Link). Unsere Redaktion ist dagegen der Ansicht, dass ein Umschichten des Depots bzw. der Geldanlagen langfristig gesehen wesentlich effektiver ist, als eine einzelne, überhöhte Berechnung anzuzweifeln. Und ein paar Euro erstattet zu bekommen.

Zusammengefasst lautet unser Tipp 2 in Ergänzung der Umschichtung der Anlagen: Lesen Sie jede Abrechnung genau durch und betrachten Sie kritisch die einzelnen Kostenpositionen. Und überlegen sich welche Position davon eine wirkliche Berechtigung hat und bei welcher Sie auch etwas für Ihr Geld bekommen.

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