Weihnachtsgeld: Sparen, investieren oder ausgeben?

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Weihnachtsgeld: Sparen, investieren oder ausgeben?

In wenigen Wochen steht Weihnachten vor der Tür. Viele Arbeitnehmer können dank Weihnachtsgeld bzw. Jahresbonus ein großzügiges Plus in ihrer Kasse erwarten. Natürlich stellt sich dabei schnell die Frage: Was tun? Für Weihnachtsgeschenke und Festessen ausgeben? Das Geld sparen? Investieren? Eine allgemein gültige Antwort kann es dabei nicht geben. Einige wichtige Punkte abzuwägen kann jedoch dabei helfen, die richtige Wahl zu treffen.

Klassisches Sparen lohnt sich kaum

Angesichts von Weihnachtsboni bis zu 100 Prozent des Gehaltes ist es für viele Kleinanleger nahe liegend, das zusätzliche Geld erst einmal anzusparen. Wer dabei auf Tagesgeld, Festgeld & Co. setzt, sollte schon ein sehr gutes Willkommensangebot nutzen. Laut FMH Finanzberatung liegt der durchschnittliche Tagesgeld-Zinssatz derzeit bei 0,54 Prozent – und damit deutlich unter der aktuellen Inflationsrate von 1,567% in Österreich und 0,8% in Deutschland. Mit Festgeld ist nur bei mittel- und längerfristigen Anlagen ab 12 Monaten überhaupt ein Zinssatz in Höhe der Tagesgeldverzinsung zu realisieren. Zu beachten ist, dass die ersten Banken bereits Modelle diskutieren, in denen für Einlagen sogar Zinsen an das Geldinstitut gezahlt werden müssen. Unterm Strich bedeutet das: Das klassische Sparen mit Zinsanlagen lohnt sich derzeit und wohl auch in den kommenden Monaten kaum. Wenn man allerdings plant das Geld mittelfristig (in den nächsten 3 Jahren) auch wieder ausgeben zu wollen, kommt man wohl um Tagesgeld- bzw. Festgeldkonten nicht herum. Dabei gibt es allerdings sehr große Zinsunterschiede. Die besten Angebote auf Tages- und Festgeld finden Sie mit Hilfe unseres Vergleichrechners für Deutschland bzw. für Österreich.
Wenn man das Geld längerfristig anlegen möchte, kann eine Investition in Aktien oder Fonds sinnvoll sein.

Mehr zum Thema  Tagesgeld- und Festgeldvergleich Österreich

Weiterführende Links zum Thema Aktien und Fonds

Weihnachtsgeld zum Abbau von Verbindlichkeiten und laufenden Kosten nutzen

Da Girokonten derzeit in etwa genauso viel Rendite abwerfen wie Spareinlagen, ist es laut einiger Experten derzeit sogar recht sinnvoll, das Extrageld auf dem Girokonto liegen zu lassen. Vor allem angesichts der Tatsache, dass zum Jahresende bzw. Jahresanfang viele Versicherungsbeiträge fällig werden und es mit ein wenig mehr Geld auf dem Konto leicht vermieden werden kann, deshalb in den teuren Dispo zu rutschen. Aber auch hier gibt es beachtliche Zins- und Konditionsunterschiede. Die für Ihre Verhältnisse besten, finden Sie mit Hilfe unseres Vergleichsrechners.
Zum Thema Versicherungen: Am günstigsten sind Policen in der Regel bei jährlicher Zahlweise – wer die Beiträge monatlich oder vierteljährlich zahlt, muss oftmals mit prozentualen Aufschlägen auf die fällige Summe rechnen. Mit einem Plus in der Kasse lässt sich die einmalige finanzielle Belastung durch einen Versicherungsbeitrag zum Jahresbeginn gut verkraften. Es bietet sich daher an, bei Bezug von Weihnachtsgeld oder Jahresboni bei Versicherungen auf eine jährliche Zahlweise umstellen zu lassen.

Gebühren sparen durch Versicherungs-Vergleichsrechner:

Mit einem ordentlichen Plus auf dem Konto lassen sich auch Verbindlichkeiten sinnvoll, gut und schnell reduzieren. Das ist insofern besonders empfehlenswert, weil angesichts der Kreditzinsen und Sparzinsen ein Schuldenabbau derzeit deutlich attraktiver ist als das Ansparen von Geld zur späteren Tilgung. Möglich wäre z.B. die vollständige Tilgung kleiner Kredite wie z.B. Versandhauskredite, ein Ausgleich des Dispos oder Kreditkartenkontos oder eine Sondertilgung für den Immobilienkredit.
Im Zuge einer Sondertilgung ist auch eine Umschuldung anzudenken. Mit Hilfe dieses Vergleichrechners finden Sie die zurzeit günstigsten Kredit-Konditionen.

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