Wie kann ich Aktien kaufen? Eine Anleitung zum Aktienkauf für Kleinanleger

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Wie kann ich Aktien kaufen? Eine Anleitung zum Aktienkauf für Kleinanleger

Zusammenfassung für Eilige: Aktien sollten von Kleinanleger ausschließlich über die Börse mittels eines preiswerten Online-Brokers gekauft werden. Broker gibt es am deutschsprachigen Markt viele – Kleinanlegern empfehlen wir den Online Broker von OnVista!

Wo kann ich Aktien kaufen?

In einer modernen Finanzwirtschaft gibt es Unternehmen, die den Handel mit Wertpapieren aller Art vereinfachen – die Börsen.

In der Regel werden Börsen von staatlichen Behörden reguliert (BaFin in Deutschland, FMA in Österreich, SEC in den USA). Dies ermöglicht einen transparenten und fairen Handel für alle Investoren. Kleinanlegern empfehlen wir daher den Kauf und Verkauf von Aktien und anderen Wertpapieren über eine Börse.

Wie kann ich Aktien an der Börse kaufen?

Allerdings können Sie sich nicht einfach mit einem Geldkoffer an der Rezeption der Frankfurter Börse anmelden und eine Order tätigen – zum direkten Handel an der Börse sind nur Börsenmakler zugelassen. Ein direkter Zugriff zur Börse ist daher für Kleinanleger (und auch für die meisten Großanleger) nicht möglich.

Für dieses Problem gibt es Unternehmen, die sich auf die Annahme und Ausführung von Wertpapierorders (Kauf- oder Verkaufsorder) spezialisiert haben – die Broker.

Für ihre Dienste verlangen Broker eine Gebühr, die oft auch als Courtage, Brokerage oder einfach nur als Orderspesen bezeichnet wird.

Wie finde ich den perfekten Broker?

Zu allererst: der richtige Broker ist nicht Ihre Hausbank.

Ein Broker sollte lediglich Ihre Wünsche – Kaufen oder Verkaufen von Wertpapieren – umsetzen. Ein Gespräch mit Ihrem Bankberater Bankproduktverkäufer (in Anlehnung an Dirk Müller) führt lediglich dazu, dass Sie dessen Wünsche umsetzen und nicht Ihre.

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Für Ihren perfekten Online-Broker haben Sie drei Voraussetzungen:

  1. Keine laufenden Gebühren / Depotverwaltungskosten: Es gibt genügend Broker, die ohne eine „Servicegebühr“ ihr Auslangen finden – tun Sie sich das nicht an.
  2. Minimale Orderspesen: Jeden Euro, den Sie beim Handel einsparen, erhöht Ihre Rendite und zwar drastisch! Ein Broker, der seine Dienste für mehr als 5 Euro anbietet, ist unter keinen Umständen Ihr perfekter Broker!
  3. Kostenloser Support. Verwechseln Sie dies aber nicht mit Beratung! Ihr Broker sollte Ihnen kostenlos Hilfe zur Bedienung der Plattform und zur Abwicklung von Trades anbieten – aber keinerlei Kauf- oder Verkaufsberatung (Sollten Sie Beratung benötigen, empfehlen wir Ihnen etwas Geld in die Hand zu nehmen und zu einem Honoarberater zu gehen. Dieser verdient nicht an Provisionen sondern wird direkt von Ihnen bezhalt und vertritt daher im Allgemeinen Ihre Interessen am besten)

Welchen Broker empfehlen Die Kleinanleger?

Wir verwenden und empfehlen den Broker der OnVista-Bank!

Natürlich verlangt OnVista keinerlei laufende Gebühren und zeichnet sich durch minimale Orderspesen aus. Aktuell können Sie für 6 Monate einen Trade um 3,99 Euro + Börsengebühren (ca. 1-2 Euro, hängt vom Ordervolumen ab) abschließen.

Zusätzlich gewährt Ihnen OnVista mit den „FreeBuy-System“ durch eine Einlage auf dem Verrechnungskonto monatliche „FreeBuys“ – Sie können daher sogar kostenlos Aktien kaufen.

Bei einer durchschnittlichen Einlage von 3.000 Euro auf dem Verrechnungskonto schreibt Ihnen OnVista monatlich 5 Free-Buys gut – damit kommen wohl 95 % der Kleinanleger regelmäßig aus. Allerdings sollten Sie sich selbst überzeugen – testen Sie den Broker selbst, natürlich völlig kostenlos!

Hier völlig kostenlos den OnVista Broker testen und eröffnen

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Das Depot ist schnell und unkompliziert eröffnet und Sie können in ca. 1-2 Wochen Ihre erste Order tätigen!

Für weitere Broker-Angebote verweisen wir gerne auf unseren Vergleichsrechner.

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3 Comments

  1. Ich hätte schon lange ein deutsches Depot wenn ich wüsste was ich dann in meine österreichische Steuererklärung schreiben muss. 25% von einem Kursgewinn bei Realisierung kann ich mir ja noch ausrechnen, die Gegenrechnung von einem realisierten Kursverlust im selben Kalenderjahr schaff ich vielleicht auch noch. Aber wie schauts bei den Dividenen aus? Angenommen ich habe Ö-, D-, und US-Aktien als Österreicher im deutschen On-Vista-Depot: Wie funktioniert das dann? Was wird wann automatisch einbehalten, was muss ich dem Finanzamt abführen? Gehen öster. Kleinanleger mit zB. OnVista-Depot alle zu einem Steuerberater der ihnen das macht, oder ist das alles eh nicht so kompliziert wie ich mir das jetzt vorstelle?

    Ich nehme mal an, dass diese Fragen auch andere (potentielle) öster. Kleinanleger beschäftigen und viele davon abhalten in Aktien anzulegen. Vielleicht können die Macher dieser Homepage auch hier weiterhelfen, das würde das tolle Info-Angebot dieser Seite abrunden.

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  2. Lieber Leser,
    eine ausführliche steuerliche Behandlung können wir leider nicht anbieten, aber einen kleinen Erfahrungsbericht jedenfalls.

    Die KESt wird größtenteils als sogenannte “Endbesteuerung” abgewickelt – mit dem Abzug sind Sie von allen steuerlichen Pflichten befreit, z.B.: bei Zinsen auf Sparguthaben.

    Bei Dividenden greift im Regelfall auch die EU-Quellensteuer. Diese besteuert die Kapitalerträge mit 35 % – damit kommen Sie Ihrer steuerlichen Pflicht sicherlich vollumfänglich nach. Zu viel gezahlte KESt kann natürlich im Rahmen der Einkommenssteuererklärung zurückgeholt werden.

    Wir haben auch Auslandsdepots und dort funktioniert die Abrechnung der Steuer prima – ohne zusätzliches Engagement. Leider mussten wir allerdings feststellen, dass ein paar Mal zu viel Steuer (z.B.: bei einer Dividendenzahlung einer deutschen AG) abgezogen wurde – dies lässt sich aber in der Regel mit dem Broker klären.

    Wie bereits erwähnt – eine steuerliche Beratung ersetzen unsere Ratschläge natürlich nicht. Allerdings sind wir der Meinung, dass die erst gar nicht notwendig ist.

    Innerhalb der EU funktioniert die KESt-Besteuerung sehr gut – da haben Sie in der Regel nicht die Möglichkeit, (unbeabsichtigt) Steuern zu “vergessen”. Bei Depots jenseits des Atlantiks sieht es allerdings anders aus – in den USA werden z.B.: nur 15 % bei Dividenden abgezogen – für den Rest ist man selbst verantwortlich.

    Ich hoffe, damit sind einmal die wesentlichsten Fragen geklärt – bei weiteren Fragen helfe ich natürlich gerne!

    P.S.: Auch wenn es unglaublich klingt – aber das Finanzministerium ist diesbezüglich eine tolle Anlaufstelle, sofern Sie mit der etwas umständlichen Navigation zurechtkommen.

    “Sofern eine inländische, depotführende oder auszahlende Stelle (z.B. eine Bank) eingebunden ist, erfolgt die Besteuerung der Einkünfte aus dem Kapitalvermögen im Wege des Steuerabzuges (Kapitalertragsteuer, KESt) durch die jeweilige Stelle. Das bedeutet, dass diese Stelle (z.B. die Bank) grundsätzlich verpflichtet ist die Steuer einzubehalten und sie an das Finanzamt abzuführen. Die Besteuerung erfolgt mit einem besonderen Steuersatz von 25%.

    Soweit mangels inländischen, depotführenden oder auszahlenden Stellen kein Abzug der KESt erfolgen kann, wie beispielsweise bei Sparbuchzinsen einer ausländischen Bank, aber auch beim Verkauf von GmbH-Anteilen, sind diese Einkünfte in die Steuererklärung aufzunehmen (Veranlagung). Die Besteuerung erfolgt jedoch auch in diesem Fall isoliert vom übrigen Einkommen mit einem besonderen Steuersatz von 25%.” (Quelle:

    LG Clemens

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