Dank der Risikostreuung können Aktionäre das Renditepotenzial der Finanzmärkte nutzen

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Vor kurzem haben wir bei DieKleinanleger.com darüber berichtet mit welchen Instrumenten Anleger ihr Vermögen breit streuen und damit alle Chancen an den Finanzmärkten wahrnehmen können. In den allermeisten Fällen bewegen sich die Anleger damit bei einer wesentlich höheren Renditeerwartung, ohne ein zu hohes Risiko einzugehen.

Wenn die Anlagen dann noch über einen Onlinebroker oder Discount-Broker mit günstigen Depotgebühren (sh. unser Depotvergleich) erfolgen, dann kommt möglichst viel der Einzahlungen bei der Geldanlage oder der eigenen privaten Altersvorsorge an. Damit vermeiden Sie auch einen sehr häufigen Fehler von Anlegern, der Rendite und damit bares Geld kosten kann: Den Branchen-Bias – bzw. die Bevorzugung einer bestimmten Branche. Erstaunlicherweise vernachlässigen manche Anleger immer noch die Risikostreuung, weil sie von einer Branche oder Produkten fasziniert sind und damit den Aktien dieser Branche wesentlich mehr als dem Gesamtmarkt zutrauen.

Ein Blick auf einen Branchen-Sub-Index – beispielsweise des DAX – zeigt das Risiko der Übergewichtung einer einzelnen Branche. Obwohl die Performance aufgrund der aktuellen Kurse auch eine Momentaufnahme darstellt, lassen sich daraus Rückschlüsse auf eine noch bessere Geldanlagestrategie ziehen.

DAX Untersektor Fluggesellschaften als interessantes Beispiel eines Nichtperformers

Wer in einem Börsenportal die beiden Indizes, den “normalen” DAX 30 (WKN: 846900) und den DAX-Subindex für Fluggesellschaften (WKN: 723832) vergleicht, der wird erstaunt sein. Insbesondere im 10-Jahres-Chart zeigt sich beim DAX als Repräsentanten der 30 bedeutendsten Aktien auf dem deutschen Markt eine erstaunliche Aufwärtsbewegung mit einem bisher hohen Renditepotenzial. Vor knapp über zehn Jahren (am ersten Handelstag des Jahres 2005) schloss der DAX-Index mit einem Wert von ca. 4.291 Punkten. Wenn Sie die Notierungen des Jahres 2015 ansehen, dann finden Sie in den letzten Monaten keine Bewertung unter 10.900 Punkten! Unabhängig davon, ob Sie sich einen 7- oder 10-Jahres-Chart ansehen. Ein historischer Aufwärtskanal wird sichtbar, der nur durch einige Rücksetzer und die normalen Konjunkturschwankungen abgefedert wird und dann wieder richtig Gas gibt.

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Beim Fluggesellschaften-Index des Dax ergibt sich ein anderes Bild, welches direkt mit den wettbewerblichen Herausforderungen und der Gewinnproblematik der deutschen, börsennotierten Fluggesellschaften zusammenhängt. Der stärkste Wert des Fluggesellschaften-Subindexes, die Deutsche Lufthansa AG, repräsentiert immerhin eine Marktkapitalisierung von – je nach Kurs – über 5,5 Milliarden Euro. Bei diesem Subindex ist in den letzten zehn Jahren allerdings keine nachhaltige Performance zu erkennen: Der Chart zeigt eine Abfolge von Aufwärts- und Abwärtsbewegungen, die immer einen zeitlich begrenzten Aufwärts- oder Abwärtstrend darstellen. Im Endeffekt ist keine hohe Rendite zu erzielen, wenn der Schwerpunkt des Depots auf den Fluggesellschaften liegen würde. Anders als beispielsweise bei der EADS/Airbus-Aktie gibt es bei den Fluggesellschaften ein Performance-Tief.

Im Gegensatz dazu gibt es einige Branchen, denen es auch langfristig sehr gut geht und die einen stetigen Performancestrom aus Substanzgewinnen und Kurssteigerungen realisieren können. Ein ETF auf den DAX (oder den Gesamtindex eines anderen Börsenplatzes) bildet immer die hohe Performance des Gesamtmarktes ab und orientiert sich bei Indexumbildungen an den erfolgversprechenden Aufwertungen bzw. Indexaufnahmen.

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