Drehen Sie an der Gebührenschraube: Weniger Gebühren für einen noch schnelleren Vermögensaufbau

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Drehen Sie an der Gebührenschraube: Weniger Gebühren für einen noch schnelleren Vermögensaufbau

Umfangreiches Leistungsbündel zum günstigen Preis: Direkt- und Online-Broker auf dem Vormarsch

In unserem umfangreichen Informationsangebot finden sich Tipps für Einsteiger und erfahrene Anleger. Manche Artikel sind “Klassiker”, auf die wir gerne noch einmal hinweisen und diese unter einem anderen Blickwinkel beleuchten. Dazu gehört die Geldanlage in ETFs. Diese bieten eine einzigartige Möglichkeit, die Geldanlage breit zu streuen und das Aufwärtspotenzial der Börsenindizes voll zu nutzen. Die jeweilige Bank oder der Broker übernehmen dabei die Depotbank-Funktion: Sie führen das Depot, schreiben die jährlichen Dividenden gut und ermöglichen den schnellen Verkauf – wenn sich Ihre Anlagestrategie ändert. Dank eines sehr hohen Standards im Bankwesen und einem robusten Mandat der Börsenaufsicht und der Gerichte sind die Dienstleistungen vergleichbar und zuverlässig. Viel zu viele Bankkunden haben aber noch nicht das Selbstbewusstsein entwickelt, die Preise und Leistungen zu vergleichen.

Gehen Sie einmal von einem Beispiel aus, bei dem Sie Ihr Depot in zehn unterschiedliche Werte aufsplitten, um vielleicht Einzelaktien, ETFs und weitere Geldanlagen zu haben. Dann lohnt sich auf alle Fälle der Blick in den Depotvergleich oder ein kurzer Blick auf die Bank-Gebühren für eine einzelne Transaktion. Die Beispiele sind zwar nur exemplarisch, sie spiegeln die Gebührensituation Ende August 2015 aber sehr gut wider.

Wenn Sie als Kleinanleger zehn unterschiedliche Wertpapiere über den Bankentyp der klassischen Filialbank kaufen, dann zahlen Sie meist – im Gegensatz zu den Direkt- und Diskontbrokern – eine sehr hohe Mindestprovision:

  • Bei einer großen Bank, bei der sehr häufig die Farbe gelb zu finden ist, beträgt die Mindestprovision 31,40 Euro. Damit schlägt alleine der Kauf von zehn unterschiedlichen Wertpapieren mit 314,00 Euro zu Buche. Bei unserem Stichprobentest müssten wir diese Bank eigentlich als Testverlierer kennzeichnen.
  • Die Sparkassen haben zwar eine Regionalstruktur, dennoch lässt sich auch hier der Trend zu stetig steigenden Bankgebühren erkennen. Eine große Sparkasse in Bayern verlangt pro Transaktion mindestens 25,00 Euro an eigenen Gebühren. Womit 250,00 Euro weniger bei der Geldanlage ankommen.
  • Eine der in Deutschland am weitesten verbreiteten Banken mit einer eher dunklen Grundfarbe berechnet ebenfalls zwischen 20,00 und 30,00 Euro Mindestprovision pro einzelnem Auftrag.
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Wenn Sie diese Gebührenposten mit denen der Direkt- und Diskontbroker vergleichen, dann werden Sie gleich feststellen: Bei gleicher Transaktionsqualität, schneller Orderausführung und entsprechend korrekter Dokumentation der Transaktion können Sie meist wesentlich mehr als die Hälfte oder sogar zwei Drittel der Gebühren sparen.

Bester Ertrag durch die Kombination von Wachstum und niedrigen Gesamtgebühren

Für den Vermögensaufbau sollten Sie deshalb hochwertige Geldanlagen mit einer guten Performance-Erwartung oder einer guten bisherigen historischen Entwicklung und die bestmögliche Gebührensituation kombinieren. Insbesondere dann, wenn Sie sich für Geldanlagen wirklich interessieren und sich die besten ETFs und Geldanlagen anhand unabhängiger Kriterien aussuchen möchten.

Bei Fonds können Sie anhand unabhängiger Ratings wie beispielsweise dem Morningstar-Rating sowie den Performance-Daten sowie der Gesamtkostenrate eine fundierte Entscheidung treffen. Erstaunlicherweise gibt es hier selbst bei Fonds, die eine ähnliche Anlagestrategie haben, erhebliche Unterschiede!

Besonders empfehlenswert bei den Fonds sind diejenigen Fonds, die eine “Gold” oder “Silber”-Bewertung bekommen haben. Gehen Sie also bei der Auswahl des Fonds in mehreren Schritten vor: Zuerst überlegen Sie sich, welche Rendite-/Risiko-Position dieser Teil Ihrer Vermögensanlage haben soll. Soll es sich um einen Indexfonds handeln, der die Wertentwicklung eines ganzen Marktes oder einer Branche nachvollzieht? Oder ein spekulativ orientierter Fonds in Aktien von Schwellenländern? Dann sollten Sie drei Schritte unternehmen:

  1. Sehen Sie sich den aktuellen Rechenschaftsbericht (dem Sie die wesentlichen Investments des Vorjahres entnehmen) an
  2. Öffnen Sie eines der Ihnen bekannten Börsenportale oder den Informationsbereich des Direkt- oder Discountbrokers und geben die entsprechende Wertpapierkennnummer ein. Neben der Wertentwicklung sollten Sie auch die Gesamtkostenrate (TER) betrachten.
  3. Entwickeln Sie selbst eine Meinung und bilden Sie ein Gefühl dafür heraus, welcher der Fonds der beste sein könnte. Sehen Sie sich die Ratings der beiden Ihrer Meinung nach passendsten Fonds an.
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Ähnlich könnten Sie bei Aktien vorgehen, wobei es hier allerdings leider kein Morningstar-Rating oder das Rating einer anderen Bewertungsagentur gibt. Stattdessen könnten Sie mit Kennzahlen wie dem Kurs-Gewinn-Verhältnis und einem langfristigen Chart arbeiten.

Rentenfonds dürften in den nächsten fünf bis zehn Jahre nicht attraktiv sein

Die derzeitige Niedrigzinsphase, die durch massive Leitzinssenkungen der EZB eingeleitet worden ist, dürfte noch einige Jahre andauern. Aus diesem Grund sollten Sie Liquidität kurzfristig ausschließlich auf Tages- und Termingeldern zwischenparken. Insbesondere dann, wenn Sie noch nicht auf einen Discount- oder Online-Broker umgestiegen sind. Alleine die Postengebühr kann in Zeiten der extremen Niedrigzinsen schon den Ertrag kleinerer, zwischengeparkter Erträge bei den Rentenfonds “auffressen”.

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