Finanztipps für Kleinanleger #2 “Discount-Broker”

Posted by
Finanztipps für Kleinanleger #2 “Discount-Broker”

OnVista Bank - Die neue Tradingfreiheit
Unser 2. Tipp für Kleinanleger ist mit Sicherheit einer der Wichtigsten. Wenn Sie Kleinanleger sind und diesen nicht befolgen, brauchen Sie erst gar nicht zu Investieren beginnen. Um als Kleinanleger erfolgreich investieren zu können, müssen Sie auf geringe Spesen beim Wertpapierkauf achten. Unser Tipp also für Sie, setzen Sie auf Diskont- Online Broker wie flatex.de. Dies ist eigentlich schon der Kleinanleger-Tipp an Sie – für die Begründung(en) lesen Sie bitte einfach weiter 🙂

Bei Vergleichsrechner befindet sich auch Onvista meist unter den besten Angeboten:
Onvista Wertpapierdepot eröffnen

Ohne Broker läuft nichts

Wie in Folge 11 – Der Broker – Ihr Zugang zum  Kapitalmarkt näher beschrieben, braucht man einen Broker um an der Börse handeln zu können. Diesem Broker geben sie mittels einer Market- oder Limit-Order (mehr dazu in Folge 28 – Orderarten) den Auftrag, Aktien oder andere Wertpapiere zu kaufen.

Der Broker will natürlich auch etwas von der ganzen Sache haben und verlangt für seine Dienste sog. Orderspesen. Weiters kommen bei den meisten Brokern noch jährlich zu entrichtende Depotgebühren, für die Verwahrung der Aktien, hinzu. Das heißt um überhaupt Investieren zu dürfen, müssen sie schon Geld bezahlen.

Diese „Einstiegsgebühren“ können die Erträge gerade von Kleinanlegern erheblich negativ beeinflussen. Deshalb ist es wichtig, einen möglichst günstigen Broker zu finden. Aus unserer Erfahrung können wir sagen, dass Direktbanken meist die günstigsten Konditionen bieten. Also Finger weg von der Hausbank!

Verlangt die Hausbank etwa gerne mal über 30 Euro je Trade und dazu nochmals über 10 Euro Depotgebühren jährlich, pro Position, bietet unser favorisierter online Broker flatex.de den gleichen Service für ca. 6,80 Euro pro Trade und verlangt überdies noch nicht einmal Depotgebühren.

Mehr zum Thema  Bei Ginmon bestimmen Sie Ihren Anlegertyp und erhalten einen abgestimmten Anlagevorschlag

Rechnen wir einmal nach…

Für Kleinanleger, die gerade einmal 500 € in eine Aktie investieren wollen, gehen diese Spesen natürlich ordentlich ins Geld.

Selbst wenn Sie über Flatex kaufen (6,80 Euro / Trade) muss Ihre Aktie schon einmal um 2,7 % steigen, damit Sie nach Abzug von Kauf- und Verkaufsspesen wieder „bei Null“ sind. Und jetzt kommt aber auch noch die Vermögenszuwachssteuer (liebevoll auch Wertpapier-KEST genannt) hinzu.

Ordergebühren werden nämlich nicht als Ausgabe gewertet! Steigt Ihre Aktie jetzt um 2 % auf 510 Euro, so werden von den 10 Euro Kursgewinn 25 % Steuer (2,5 Euro) fällig, obwohl Sie nach Abzug von Spesen noch gar keinen Gewinn gemacht haben. Rechnet man diesen „Umstand“ ein, so muss – bei Flatex – eine Aktie erst einmal um 3,6 % steigen, damit Sie „wirklich“ im Plus sind.

Doch das war nur die gute Nachricht! Wie sieht’s mit der Hausbank aus? 30 Euro je Trade – das sind 6 % der Investition. Damit lediglich die Kauf- und Verkaufskosten abgedeckt sind, muss diese Aktie nun schon um 12 % steigen.

Wenn Sie den „Steuereffekt“ noch miteinbeziehen, muss die Aktie bereits 580 Euro – das ist ein Kursgewinn von 16 % (!) – wert sein, damit Sie im Endeffekt auf keinen Verlust kommen. Noch gar nicht eingerechnet sind Depotgebühren, die gut und gerne mal 2 % p.a. betragen können!

Fazit für den Kleinanleger

Tun Sie sich bitte den Gefallen und wechseln Sie für Kapitalmarktgeschäfte zu einem Discount-Broker. Wir können zwar verstehen, dass Sie die persönliche Betreuung schätzen, aber Sie haben die Rechnung gesehen. Mit diesem Tool finden Sie den für Ihre Bedürfnisse besten bzw. günstigsten Broker: Depotkonto-Vergleichsrechner auf diekleinanleger.com

Mehr zum Thema  Was ist ein Broker?

Wir selbst haben uns auch das ziemlich große Angebot an Diskontbrokern angesehen und stellen Ihnen in diesem Artikel den Günstigsten Broker für Kleinanleger vor.

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 4.9/5 (8 votes cast)
Finanztipps für Kleinanleger #2 "Discount-Broker", 4.9 out of 5 based on 8 ratings

Anzeige

2 Comments

  1. Die Rechnung stimmt zwar, aber selbst bei der Sparkasse kann man mittlerweile Aktien für 10 Euro ordern. Außer man ruft an und gibt den Auftrag telefonisch an den Berater weiter. Aber wer macht das denn bitte wirklich?

    VA:F [1.9.22_1171]
    Rating: 1.0/5 (1 vote cast)
    • Im Jänner diesen Jahres war ich bei meiner Hausbank, einer Raiffeisenbank, um unter anderem Konditionen für Fondskäufe und Aktienkäufe zu erfragen. Ich bekam darauf hin unter anderem ein Preisblatt, in dem die Mindestspesen für eine Order eiskalt 30 € betragen haben.
      Selbstverständlich gibt es auch ein Online Broker Produkt meiner Hausbank, Spesen dabei min. 15 € pro Trade, Depotgebühren kommen ebenfalls nochmals dazu (mind. 5 € pro Position und Jahr). Aber gerade wenn man schon seine Orders online abwickelt, spart man sich mit einem echten Online bzw. Diskont-Broker einiges ohne wirklich weniger Komfort zu genießen.

      VN:F [1.9.22_1171]
      Rating: 4.0/5 (2 votes cast)

Leave a Reply

Your email address will not be published.