Traden lernen – wie und richtig?

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Traden lernen – wie und richtig?

Traden ist ein eingedeutschtes Verb aus dem amerikanischen Englisch. Übersetzt will dieses Denglischwort Handel treiben bedeuten. Dies unterscheidet sich von dem allgemeineren Begriff Handeln durch die enge Bindung an Geld in Währungen repräsentierende Buchwerte. Trader sind alle Beteiligten sowohl der Emittent als auch der Broker und als Aktiver der das Traden Ausführende. Als verlässlich erachten die meisten den Handel mit Produkten der Finanzwelt. Dazu zählen Wertpapiere mit Börsennotation, Rohstoffe, diverse stabile Devisen und davon direkt abgeleitete Derivate. Wesentlich für den Handel ist die grundlegende Absicht Gewinne zu erzielen.

Wozu ist das Erlernen von Traden vorteilhaft?

Zu Beginn ist die rechtliche Situation wichtig. Niemand kann ein zu das Trading spezialisiertes Konto anlegen, ohne eine eindringliche Warnung vor den Risiken des Tradings zu lesen und dieses Lesen zu bestätigen. Dies ist vergleichbar den Warnungen vor den Risiken auf Zigarettenpackungen oder bei Gewinnspielen. Es reicht nicht sich stets bewusst zu halten, das Trading den totalen Verlust des persönlichen Habens bewirken kann. Trading birgt die Suchtgefahr von Gewinnspielen. Viele besonders Anleger kleiner Vermögen haben nicht die Ausdauer und die Flexibilität oder erwirtschaften nicht anderweitig entsprechende Ausgleiche.

Was ist fürs Traden zu lernen?

Die Anmeldung und Authentifizierung für ein übliches modernes Tradingkonto sind weitgehend vereinheitlich und gesetzliche standardisiert. Wichtig ist, dass alle Seiten ein sicheres Zertifikat zeigen, anderenfalls sollten sie sich dort nicht registrieren. Jede seriöse Tradingwebseite, meist sind die zugelassenen Broker, hat einen Datenschutzbeauftragten, nennt seine ordentliche Adresse, Bankverbindungen und seinen Rechtsstand.

Nicht jedes Dashboard einer Tradingwebseite sieht gleich aus. Die meisten bieten eine Liste, der bei ihnen handelbaren Werte auswählbar sind gemäß der persönlichen Wünsche. Trading erfordert fundiertes Fachwissen über die gehandelten Werte. In x-t-Graphen können die Werte beobachtet und der technischen Analyse unterzogen werden. Dabei unterscheiden sich die Broker oft schon. In einer Leiste findet der Trade statt. Ähnlich dem bürgerlichen Kauf kann oft in Sekunden ein Trade abgeschlossen werden. Einige Trader schränken das Widerrufsrecht ein. Dies ist ein wesentliches Auswahlkriterium.

Die momentane rechtlich bindende Situation macht für viele sogenannte Daytrader den ultimativen Reiz und unterscheidet diese radikal von etwaigen Investoren, die viel mehr Sicherheit suchen und die erkennbaren, absehbaren großen Handelsgewinne an der Börse ebenso mitnehmen.

Werkzeuge des erfolgreichen Tradings und Broker

Für die Auswahl des optimalen Brokers ist es nicht nötig, eigene umfangreiche Studien zu betreiben. Die meisten erfolgreichen Broker betreiben ein Refererprogramm. Deshalb gibt es viele Experten, die sich ganz auf die attraktive Werbung neuer Trader für die Broker spezialisiert haben. Auch der Journalismus mit dem Fokus auf Traden blüht in allen Sprachen. Viele Experten geben dort qualifiziert den fachlich besten Rat, wo und wann es sich lohnt, etwas zu traden. Allen voran bewegt sich der US-amerikanische Markt fürs Trading mit hoher Regulierung und höherer Sicherheit zumindest, wenn es um Marktanalysen und Tipps für Trading geht.

Werkzeuge für die technische Analyse

Viel Literatur beschäftigt sich mit dem Nutzen und die historischen Erfolge, die mit der technischen Analyse des Kurses des in Betracht gezogenen Wertes befassen. Manche tiefgründige Erkenntnis findet sich in den Glossars der Broker zu ihren angebotenen technischen Analysewerkzeugen. Spätestens bei der Frage, wie viel kostet die Nutzung der technischen Analyse und was können Profis auf den einschlägigen Seiten mit technischen Marktanalysen verdienen, kommt die Feststellung. Die Marktideen aus den Journalen oder von anderen Tradern können damit nur unterstützt, widerlegt oder bestätigt werden.

Das unwiderstehliche Demokonto

Oft ist die Marktlage unübersichtlich und die technische Analyse geht mit dem besten Keyindikator ambivalent aus. Dann nutzt das Demokonto, um sich freuen oder ärgern zu können. Die Statistik dieser Fälle müssen sie meisten selbst führen.

Traden: Trade für Trade

Die wichtigste Frage ist die nach dem Startkapitel, wenn sinnvoll vorhanden sein sollte, damit sich das Traden lohnt. Dazu fragen sich viele, welche Gebühren kostet die Kontoeröffnung. Diese ist meist kostenlos. Je nach erster Einzahl gewähren viele Broker einen Anmeldungsbonus oder Einzahlungsbonus. Dieser kann durchaus sehr attraktiv sein. Einen Hinweis auf sein solides Einstiegskapital ist er nicht.

Grundsätzlich sollten die Empfehlungen von Großbanken mit der Möglichkeit zum Traden eine gute Beratungsbasis haben. Einsteigern ist zu empfehlen deren Risikokonzepte zu beachten. Die gilt besonders, wenn CFDs oder andere Hebelzertifikate zu handeln gewünscht wird. Zu wenig Kapital lohnt sich auf keinen Fall, weil es bei einem Druck zum Traden oft viel zu schnell verbraucht ist. Viele Broker koppeln den Stand an das vorhandene Guthaben und berechnen bei unerwarteten Tradeverhalten, dann den Trade als beendet, wenn rechnerisch das eingezahlte Guthaben verbraucht ist. Außerbörslicher oder vorbörslicher Handel über Nacht können sehr fatale Folgen haben. Der Trader muss schneller sein und alle Fälle einkalkulieren als alle anderen Beteiligten.

Management von Risiken und Geld

Fürs Traden erhält man keine Risikoabsicherung. Diese hat sich der Trader selbst zu geben. Deshalb kann sich jeder Trader nur auf für ihn ganz sichere Trades einlassen. Diese zu finden ist für Anfänger oder Außenseiter generell nahezu unmöglich. Selbst die vielen Tipps und Tricks der Broker, Finanzjournale oder aus den Nachrichten sind nur beschränkt brauchbar. Sogenannte Vorbilder wie Gates oder Buffet haben intensive Möglichkeiten in ihren Investmentbranchen gehabt und nur mit sogenannten Insidertrades Vermögen gemacht. Bei den besten Brokern gibt es Möglichkeiten den Trade auf verschiedene Weise abzusichern und nicht mit der gesamten Guthabeneinlage zu haften. Die bewährtesten Tools sind Limit, Stop, Trailing-stop, Stop-limit oder One-cancels-others-Orders. Risikomanagement kann fachliche Kenntnisse oder Eingriffsrechte in den Trade nicht ersetzen.

Zeit das andere Wesen beim Traden

Anders als bei der Arbeit in der konventionellen und sicheren Ertragswirtschaft hängen Zeiteinsatz und Erlös beim Trading nicht mehr voneinander ab. Für Einsteiger ist dies eine Katastrophe. Der Einsteiger hat in der erfahrenen Gruppe mehr Chancen auf Erfolge. Vorbilder zeigen jedoch oft ganz andere Muster als der völlig fachfremde Einstiegstrader. Das Prinzip Geld-kommt-zu-Geld beherrscht das Trading im Sektor Interday, Intraday, Position oder Swing. Das richtige Trading ist nicht in Zeit aufwiegbar. Wie beim physikalischen Kraftbegriff sind andere Konzepte bedeutend und der Weg zu einem gesicherten Einkommen hängt elementar vom Marktüberblick, dem Fachwissen ganz spezifisch für die zu handelnden Produkte ab.

Die emotionalen Aspekte des Traden beherrschen

Traden ist Spekulation und damit nahe verwandt mit Wetten oder Glücksspielen. Es wird am besten mit Methoden der Spieltheorie beschrieben, welche die Broker eben gerade nicht anbieten. Dabei gilt es, sich eine Strategie zu erarbeiten. Broker wie eToro oder andere bieten direktere Trademöglichkeiten nach zugänglichen bewährt erfolgreichen Tradern. Dies kann für Einsteiger sehr attraktiv und hilfreich sein. Der Vorteil kann darin gesehen werden, dass die Tradetipps nicht nur gegeben werden, sondern tatsächlich vorausgeführt werden. Ein Einsteiger hat einen direkteren Bezug zu dem Risikobewusstsein seines Tippgebers oder Vorbilds. Wichtig ist, sich selbst bei Fehlschlägen an die Erfolgsmuster und das Erlernte zu halten.

Buchführen, Journal führen

Erfahrung sammelt nur derjenige, welche die Umstände sachgerecht und fachgerecht erfasst, unter denen er Erfolge hatte. Diese kann er dann verwenden, um erneute Erfolge auf der Basis bereits errungener Erfolge auszuführen. Diesen Prozess nennt man Lernen aus der Praxis. Dabei ist zu beachten, dass große Trades so ausgeführt werden am freien Markt, dass das mittraden möglichst ohne laterale Schäden ausgeführt werden. Ein in Deutschland bekannt gewordener Riesentrade zwischen Volkswagen und Porsche ist ein Paradebeispiel für solche Selbstschutzbemühungen. Ein anderes Beispiel sind die vielen Nachahmer von Bitcoin, wo gerade spekulative Gewinne zum Wertgewinn der Cryptowährung lange Zeit erwünscht waren.

Fazit: Traden lernen, aber richtig

Der Gesetzgeber hat recht vor dem Traden eindringlich zu warnen. Er genauso recht, das Traden unter staatlicher Aufsicht zu erlauben. Nicht jeder kann seine tragbaren Risiken korrekt einschätzen. Das Anwerben fachfremder, neuer Trader ist zu attraktiv, als das ein Ethos etabliert würde, der die vielfach erfolgenden und verschwiegenen Katastrophen bei Tradern vermeiden hilft. Mit den passenden gemischten Gefühlen ist das Erlernen des Traden möglich und bisweilen sogar genügend erfolgreich. Erfolgreicher ist das Empfehlen oder das als Broker am Markt teilnehmen ohne das große Risiko. Hier finden sie eine probate Anleitung.

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