Folge 20 – Was ist eine Aktie (Aktien #1)

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http://www.diekleinanleger.com/folge-34-die-ultmative-aktien-zusammenfassung/

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Im Gegensatz zur Anleihe sind Aktien keine Forderungspapiere (also Schuldverschreibungen) sondern Anteilspapiere. Das bedeutet, wenn Sie im Besitz einer Aktie sind, gehört Ihnen ein Teil des Unternehmens bzw. der Aktiengesellschaft, deren Aktie Sie besitzen.

Eine normale Aktie – natürlich gibt es wie überall in der Finanzwelt auch bei Aktien Sonderformen –  verbrieft somit zwei grundlegende Rechte für Sie als Aktieninhaber:

  • Das Recht auf Gewinnbeteiligung
  • Das Stimmrecht

Gewinnbeteiligung

Sie als Anleger werden meist durch eine Dividende am Gewinn beteiligt. Die Dividende ist eine meist jährliche Gewinnausschüttung an den Aktionär. Eine Aktiengesellschaft muss jedoch keine Dividende auszahlen, ob es eine Dividendenausschüttung gibt oder nicht wird von der Hauptversammlung, in der jeder Aktionär Stimmrechte besitzt, beschlossen.

Das Stimmrecht

Jeder Aktionär besitzt ein Stimmrecht in der Hauptversammlung. Die Hauptversammlung wird jährlich einberufen und stimmt über wichtige Dinge wie z.B. den Aufsichtsrat oder eine Dividendenausschüttung ab. Der Aktionär, dem ja bekanntlich ein Teil des Unternehmens gehört, hat natürlich auch Stimmrechte und zwar hat er genausoviele Stimmen wie Aktien in seinem Besitz sind. Daher fällt es Kleinanlegern meist schwer, wichtige Entscheidungen im Alleingang zu treffen.

Ein Bild der Google Aktie

Was spricht für eine Aktie?

Wenn Sie eine Aktie besitzen, besitzen Sie einen Anteil an der Firma. Diese Firma wird eine eventuelle Geldabwertung (Inflation) an Ihre Kunden weitergeben, und da Sie wertbeteiligt sind, wirkt sich das positiv auf Ihre persönliche Inflation aus. Eine eventuelle Dividendenausschüttung und Mitbestimmungsrechte in der Hauptversammlung sind ebenfalls Pluspunkte. Weiters hofft der Aktieninhaber auch auf ein Steigen der Kurse, um einen möglichst großen Kursgewinn verzeichnen  zu können.

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Was spricht gegen Aktien?

Das Geld, das Sie in eine Aktie investieren, leihen Sie dem Unternehmen nicht, sondern kaufen sich einen Anteil daran. Deshalb bekommen Sie auf Ihre Aktien auch keine Zinsen. Weiters ist eine Dividendenausschüttung nicht vorgeschrieben und wird erst von der Hauptversammlung beschlossen. Aus Erfahrung kann man sagen, dass manche Unternehmen fast immer Dividenden ausschütten und mache Unternehmen nie.
Ein weiterer Punkt, der gegen eine Aktie spricht, ist das Risiko. Sie besitzen durch eine Aktie einen Teil eines Unternehmens, wodurch eine Pleite des Unternehmens Ihr Geld zu 100 % betrifft. Bei einer Anleihe ist dieses Risiko geringer, da bei einer Pleite zuerst die Schulden bezahlt werden und erst danach die Eigentümer (Aktieninhaber) ihr Geld bekommen.

Wie kauft man eine Aktie?

Aktien kann man auf viele Arten erwerben, jedoch ist für den Kleinanleger die Börse der einzig sinnvolle Ort dies zu tun, da es hier viele Regulierungen gibt, die Anleger vor Betrug oder Ähnlichem schützen. Um an der Börse tätig zu werden, brauchen Sie einen Broker, der für Sie dort handelt. Wir empfehlen von einem Online Broker Gebrauch zu machen, da bei diesem die Gebühren vergleichsweise gering sind. Weiters ist bei der Auswahl des Brokers darauf zu achten, dass keine laufenden Gebühren anfallen, denn diese wirken sich stark auf die Rendite eines Kleinanlegers aus und sind leicht zu vermeiden. Die besten Angebote finden Sie mit Hilfe unseres Brokervergleiches für Deutschland und hier für Österrerich.

In der nächsten Folge beschäftigen wir uns mit dem Kurs von Aktien:

Folge 21 – der Kurs einer Aktie (Aktien Teil 2)

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Eine Übersicht und weitere Folgen zum Thema Aktien finden Sie hier:

Folge 34 – Die ultimative Aktien-Zusammenfassen

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3 Comments

  1. Guten Tag. Ich hätte da mal eine Frage.
    Wenn man doch als Inhaber einer Aktie auch das Recht auf Gewinnbeteiligung hat, weshalb sind dann Zahlungen einer Dividende nicht verpflichtend ? Wie wird der Pflicht die Aktieninhaber am Gewinn teilhaben zu lassen dann nachgekommen ?
    LG
    Jakob

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    • Hallo Jakob,

      Eine Pflicht zur Dividende ist nicht so einfach durchzusetzen, da gerade Wachstumsunternehmen keine Dividende ausschütten können. Außerdem hat es durchaus steuerliche Vorteile keine Dividenden auszuschütten.
      Wenn eine Dividende ausgeschüttet wird, sinkt am sog. Ex-Tag auch der Kurs der Aktie meist ca. um den selben Betrag.
      Sollte also keine Dividende ausgeschüttet werden, kannst du einfach ein paar Aktien verkaufen und somit deine eigene hausgemachte Dividende kassieren. Leider ist das in der Praxis für Kleinanleger oft nicht tunlich, da die Broker-gebühren dafür zu hoch und die “Dividende” dafür zu niedrig ist.

      Am Gewinn bist du insofern Beteiligt, da Dir ja ein Teil des Unternehmens gehört – der Unterschied zwischen dem Gewinn der einbehalten und dem der ausgeschüttet (und somit von dir auch versteuert werden muss) wird, ist nur dass sich der eine auf dem Bankkonto des Unternehmens (welches ja zum Teil Dir gehört) oder auf deinem Bankkonto befindet (dort kommt natürlich nur der Teil der auch auf dem Bankkonto des Unternehmens Dir gehören würde hin).

      Hoffe ich konnte das einigermaßen gut erklären,
      Beste Grüße
      Andreas

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  2. Pingback: Folge 34 - Die ultimative Aktien-Zusammenfassung | DieKleinanleger.com

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